Inhalt:

Edward Cullen ist ein erfolgreicher Staranwalt und seit fünf Jahren mit Bella verheiratet. Die beiden leben sich auseinander da er seine junge Frau zu oft alleine lässt. Als ihm auch noch seine attraktive Kollegin Tanya offen Avancen macht eskaliert die Situation. (Edward/Bella Pairing)Happy-End garantiert.

© by Vivian (Die Charaktere gehören Stephenie Meyer)

Montag, 29. November 2010

Kapitel 60 - Erwachen

Peters POV


Es war dunkel dort wo ich mich befand, dunkel und warm, nichts störte meinen Frieden und ich wollte hier nicht weg. Eingehüllt in einen warmen Kokon schwebte ich in einem Zustand zwischen Bewusstsein und Traum, konnte mich aber nicht daraus befreien. Doch das wollte ich auch gar nicht, ich wollte hinabgleiten, sehen, wohin es mich führte, doch eine Stimme holte mich immer wieder zurück. Sie klang so hell, zart und lieblich. Die Worte die sie sprach, verstand ich nicht, es war, als wäre eine dicke Wand aus Watte zwischen uns, die es verhinderte. Doch der Klang dieser Stimme drang auch bis zu mir durch, ließ mich zittern vor Sehnsucht, obwohl ich nicht wusste wieso. Wer war sie, warum ließ sie mich nicht fort?

Müdigkeit machte sich in mir breit, ich war bereit zu gehen, doch ein Schrei holte mich wieder zurück. Beständiges Piepsen tat mir in den Ohren weh und als dieses lauter wurde, redeten mehrere Personen aufgeregt durcheinander und einzelne Wortfetzen, die für mich keinen Sinn ergaben, erreichten mich.

„Er hat einen Herzstillstand!“, schrie jemand.

„Schnell, holt den Arzt, Shelley Sie müssen mir helfen ihn zu reanimieren, wir verlieren ihn.“

Ein lautes Schluchzen von „meiner“ Stimme war die Antwort und ich fragte mich, warum sie so traurig war. Mir ging es doch gut! Es war nicht schlimm zu gehen, eher ruhig und friedvoll. Sie hatte keinen Grund zu weinen! Langsam ließ ich mich fallen, die Stimmen wurden immer leiser, bis sie kaum noch zu hören waren. War es nicht so, dass der Gehörsinn als Letztes schwindet, wenn man stirbt? Es war tatsächlich so. Aus diesem Grund wollten die Ärzte auch immer, dass man mit den sterbenden Patienten sprach, weil das Gehör das letzte Bindeglied zwischen Leben und Tod war.

„Nein!!! Peter, bitte, hör mir zu! Du darfst nicht sterben“, schrie die Stimme verzweifelt und stoppte für einen kurzen Moment. Sollte ich noch warten? Ich hatte es ja nicht eilig, warum nicht hören, was sie noch zu sagen hatte. Plötzlich wurde die Stimme immer lauter, klarer, bis ich sie deutlich hören konnte.

„Peter, bitte verlass mich nicht! Ich liebe dich doch.“

„Hey, wir haben ihn wieder. Mann, das war knapp. Er ist dem Tod gerade nochmal von der Schippe gesprungen“, sagte eine raue, männliche Stimme.

Jetzt waren alle Geräusche in meiner Umgebung ganz nah, ich konnte sie klar und deutlich hören, konnte genau verstehen, was sie sprachen und mir wurde bewusst, dass es wohl um mich ging. Ich spürte zum ersten Mal seit langem wieder etwas, doch es wäre mir lieber, es sei nicht so. Alles tat mir weh, jeder Knochen im Leib, jeder Muskel schmerzte unerträglich und ich hatte ein Brennen in meinem Brustkorb, welches ich nicht zuordnen konnte.

„Peter“ , sprach die glockenklare Stimme wieder. Sie kam mir so vertraut vor.

„Peter. Ich hatte solche Angst um dich. Ich will dich nicht verlieren, hörst du. Selbst wenn du mich nicht willst, wenn du wieder zurückkommst, so ist es doch besser als eine Welt ohne dich. Bitte, komm doch wieder! Bitte!“, schluchzte sie herzzerreißend.

Dieses Weinen rührte mein Herz und ich wollte nichts lieber als meine Augen zu öffnen, um ihr die Tränen zu nehmen. Aber es war so schwer. Meine Schmerzen hinderten mich nicht daran, sondern ein Gefühl, als wären tausende Gewichte an meine Gliedmaßen gekettet, die verhinderten, dass ich mich bewegte. Meine Augen sehnten sich danach sich zu öffnen, um das Gesicht zu dieser Stimme zu sehen, doch sie blieben fest geschlossen, nicht ein einziges Zucken, verriet, dass ich wieder da war. Es war wie verhext, wie sollte ich mich bemerkbar machen, wie ihr den Schmerz nehmen der sie förmlich zerriss. Ich kannte sie irgendwoher, doch mir fiel der Name nicht ein, ich wusste ja meinen nur durch sie. Jede Sekunde die verstrich, hinterließ ein Gefühl der Angst in mir. Was wenn ich immer hier gefangen war? Gefangen in meinem eigenen Körper, ohne die Möglichkeit ihm zu entfliehen.

Plötzlich spürte ich sanfte Hände auf meinem Gesicht und ich hätte jubeln können vor Freude. Ich spürte etwas! Das war doch schon ein Schritt in die richtige Richtung. Sanft strichen diese sanften, weichen Hände über meine Haut, liebkosten mich zärtlich. Ich wollte das Gesicht zu dieser Stimme sehen, wollte wissen, wer die Frau war, der scheinbar so viel an mir lag. Mit all meiner Willenskraft versuchte ich meine Augen zu öffnen, legte meine ganze verbliebene Kraft in diesen Versuch. Blinzelnd öffneten sie sich und ich nahm eine verschwommene Gestalt vor mir war.

„Peter?“, sprach sie ungläubig, „Peter!“

Die letzte Nennung meines Namens war ein Schrei, der voller Freude und Glück aus ihr herausbrach. Noch immer konnte ich nicht erkennen, um wen es sich bei dieser Person handelte, da ich noch zu benommen war. Doch vor meinem inneren Auge blitze das Bild einer blonden Frau auf, mit sanften blauen Augen, langem seidigem Haar und dem lieblichsten Gesicht, das ich jemals erblickte. Shelley!

Plötzlich war alles wieder da und lief wie ein Film in mir ab. Meine erste Begegnung mit ihr, der Sex, die Gefühle die mich zu Tode ängstigten und die mich flüchten ließen. Ich nahm in Kauf ihr wehzutun, weil ich nicht über meinen Schatten springen konnte, verletzte sie mit meinem kühlen Verhalten und schlief doch immer wieder mit ihr, weil ich einfach nicht anders konnte. Sie war hier! Sie wachte an meinem Krankenbett und kümmerte sich um mich, obwohl ich so gemein zu ihr war.

Warum war ich eigentlich hier? Es dauerte einen Moment bis meine Erinnerung zurückkam. Rebecca, die Schüsse, der Schmerz und dann nichts. Mein Blick klärte sich und Shelleys Gesichtszüge über mir, nahmen endlich an Schärfe zu. Sie war so wunderschön! Ein richtiger Schatz! Doch man konnte deutlich die Müdigkeit in ihren Zügen wahrnehmen, die ihrer Ausstrahlung jedoch nichts anhaben konnte. Shelley strahlte von innen heraus, wie ich es noch nie vorher bei einer Frau erlebt hatte. Tränen standen in ihren Augen, als sie sich über mich beugte und mich sanft auf die Wange küsste.

„Jetzt wird alles gut!“, flüsterte sie beglückt und ich konnte nicht anders, als ihr Lächeln zu erwidern, obwohl jede noch so kleine Bewegung mir Schmerzen verursachte.

6 Wochen später


Ich saß an meinem Fenster und starrte auf die Grünflächen, die sich direkt vor dem Apartmentblock befanden. Die Langeweile brachte mich fast um und ich konnte es kaum erwarten, bis ich endlich wieder Besuch erhielt. Seit beinahe einer Woche war ich jetzt schon wieder zu Hause, nachdem ich den Ärzten versicherte, dass ich mich um eine private Pflegerin bemühen würde, die mich betreute, bis ich wieder vollständig genesen war. Wenn ich jedoch geahnt hätte, was für einen Drachen sie mir schicken würden, wäre ich wahrscheinlich im Krankenhaus geblieben.

Schwester Betty Lou Perkins war eine Frau in ihren späten Vierzigern, hatte knallrot gefärbte Haare, die sich grausig mit ihrem grellroten Lippenstift bissen. Mir war auch ein Rätsel, wie sie es fertigbrachte, dass sich kein einziges ihrer dauergewellten Haare bewegte. Wahrscheinlich war Betty Lou ganz allein für das Ausmaß des Ozonlochs verantwortlich, bei der Menge an Haarspray die sie dafür benötigte. Ihr gewaltiger Busen, der ihrem massiven Hinterteil in nichts nachstand, wogte bedenklich, wenn sie sich über mich beugte, um mir beim Verlassen des Bettes zu helfen. Nachts hatte ich schon Alpträume darüber, wie ihre Oberweite ihre Schwesternuniform sprengte und die großen, weichen Hügel direkt in mein Gesicht klatschten. Ich schluckte bei dieser Vorstellung und dankte Gott dafür, dass Edward, Jasper oder Emmett regelmäßig vorbeikamen, um mir beim Duschen zu helfen. Lieber hätte ich gestunken wie ein Iltis, als mir von dieser Emanze beim Waschen helfen zu lassen.

Es klopfte an der Tür und Shelley trat ein. Sofort erhellte sich meine Stimmung und ich lächelte ihr freudig entgegen. Sie beugte sich zu mir und küsste mich zart auf die Wange. Zufrieden schloss ich die Augen für einen Moment und genoss die Berührung und ihren Duft.

„Ist die Luft rein?“, fragte sie grinsend, zog einen Stuhl heran und setzte sich mir gegenüber.

„Betty Lou ist in die Apotheke. Sie wollte irgendein unaussprechliches Medikament besorgen und wird nicht vor heute Abend zurück sein“, antwortete ich lachend und zwinkerte ihr unverschämt zu.

Sie biss sich in die Unterlippe und leckte dann kurz darüber. Das erste Mal seit Wochen regte sich etwas in meiner Hose, was auf der einen Seite beruhigend war, da ich schon befürchtete, dass dieser Teil meiner Anatomie für immer eingeschlafen sei, andererseits, war es mir fast peinlich, da sie es unmöglich übersehen konnte. Ich trug nur eine dünne Pyjamahose und ein Shirt darüber und meine Erregung drückte dagegen. Taktvoll blickte sie weg, hatte jedoch ein sehr weibliches, zufriedenes Lächeln auf den schönen Lippen. Diese Frau wusste ganz genau, wie sie auf mich wirkte.

„Warst du bei Bella, Edward und dem kleinen Zwerg?“, fragte ich, bemüht das Thema in eine bestimmte Richtung zu lenken, bevor mein körperlicher Zustand zu einem wurde.

„Ja, ich komme gerade von dort. Edward lässt dir ausrichten, dass er heute nicht kommen kann, da Charly dringend weg musste und er wird Bella nicht eine Sekunde mit dem Baby alleine lassen.“

„Verdammt!“, sagte ich grummelig, „Gerade heute, hätte ich eine Dusche gut gebrauchen können.“

Sie sah mich ein wenig merkwürdig an.

„Ich kann noch nicht solange allein stehen, weil meine Muskeln noch nicht vollständig regeneriert sind“, sagte ich erklärend, „ Er, Emmett oder Jasper wechseln sich ab, um quasi Wache zu stehen, falls ich umkippen sollte. Du glaubst doch nicht etwa, dass ich Betty Lou auch nur einen einzigen Blick auf meinen Adoniskörper gönne“, fügte ich arrogant an.

Sie grinste neckisch.

„Glaubst du im Ernst, dass du Betty Lou davon abhalten könntest dich nackt zu sehen, wenn sie das wollte? Sie kann dich mit einer Bewegung flachlegen, so schnell kannst du gar nicht schauen. Wir Krankenschwestern, haben da so unsere Spezialgriffe.“

„Als ob du die nötig hättest!“, murmelte ich leise.

„Was?“, hakte sie nach
.
„Nichts weiter“, sagte ich hastig, „erzähl mir lieber wie es Bella geht. Jetzt sind schon sechs Wochen vergangen, seit der kleine Josh da ist. Haben sie noch irgendwas von Rebecca, Cassandra oder wie immer sie sich gerade nennt, gehört?“

Sie seufzte.

„Nein, gar nichts. Es ist fast schon beängstigend. Sie erwarten jede Sekunde, dass irgendetwas passiert. Doch sie hat sich noch nicht gemeldet. Charly und Renée sind ins Haus gezogen, so sind sie und das Baby nie allein. Jake hat sich auch wieder erholt und hat sich seinen Cousin Seth als Verstärkung dazu geholt. Je mehr Personen sie ausschalten muss, um an das Kind heranzukommen, umso schwieriger wird es für sie. Außerdem sind Ed und Bella viel ruhiger, seit Dank deiner Aussage, offiziell nach ihr gefahndet wird. Selbst wenn man ihr die anderen Verbrechen nicht nachweisen kann, die sie begangen hat, so wird sie allein für den Mordversuch an dir, für Jahre hinter Gittern verschwinden.“

„Ins Gefängnis kommt sie wohl nicht“, widersprach ich ihr, „Durch ihr schweres Kindheitstrauma wird ihr Anwalt auf Unzurechnungsfähigkeit plädieren und ihre Misshandlungen vor den Geschworenen nutzen, um deren Mitleid zu wecken. Ich denke, sie wird in eine geschlossene Psychatrie eingewiesen, wo man ihr vielleicht sogar helfen kann.“

Sie knetete auf ihren Händen herum und war sichtlich nervös.

„Peter, wie ist das eigentlich passiert? Du hast außer mit der Polizei und Edward, mit keinem mehr über die Nacht gesprochen.“

Prüfend sah ich sie an. Es war keine bewusste Entscheidung zu schweigen, ich redete einfach nicht gern darüber, dass ich auf Rebecca hereinfiel, als sie plötzlich vor meiner Tür stand und angebliche Reue zeigte. Sie sei dankbar dafür, dass wir den Pastor außer Gefecht gesetzt hatten und wolle mit der Vergangenheit abschließen. Sie hätte vor sich der Polizei stellen, sagte sie und ich ließ sie tatsächlich in die Wohnung. Während ich zum Telefon lief, um genau diese zu verständigen, sagte sie plötzlich, ich solle mich umdrehen. Ich tat wie geheißen und blickte direkt in die Mündung einer Schnellfeuerwaffe, an der ein Schalldämpfer angebracht war. Bevor ich reagieren konnte, schoss sie drei Mal auf mich.

"Es gibt nicht viel zu erzählen, Shelley. Ich war dumm und naiv und ließ eine gemeingefährliche Verbrecherin in meine Wohnung, die dreimal auf mich geschossen hat. Ende der Geschichte. Ich versuche nicht daran zu denken und es gelingt mir recht gut. Ich würde lügen, wenn ich dir sage, es macht mir nichts mehr aus, aber ich habe auch keine Alpträume von dem Abend. Zumindest nicht oft“, setzte ich noch hinzu.

Sie nickte und räusperte sich dann.

„Puh, es ist furchtbar heiß hier“, meinte sie und wedelte sich Luft zu.

Meine Klimaanlage war defekt, deshalb ärgerte ich mich auch so, über das heutige Ausbleiben der Dusche, denn ich war nicht so verrückt, um es alleine zu probieren. Die Gefahr zu fallen und mir eine schlimme Kopfverletzung zuzuziehen, war dabei immer gegeben und ich hatte erst mal genug von Krankenhäusern.

„Du hast recht, die Hitze ist unerträglich“, stöhnte ich, „ich werde Jazz oder Emmett anrufen müssen. Vielleicht hat ja einer der beiden Zeit für mich.“

„Du brauchst niemanden anzurufen“, sagte sie und erhob sich. Sie streckte mir ihre schmale Hand entgegen, die ich ohne Zögern ergriff. Seit ich aufgewacht war, steuerten wir auf diesen Moment zu und ich wollte mich meiner Sehnsucht nach Shelley nicht mehr verschließen. Bisher redeten wir nicht über uns und unsere Gefühle, bzw. ich tat das nicht. Aber mir war eines klar! Dieses Mal würde ich nicht davonlaufen. Was wäre ich doch für ein Idiot, wenn ich diese Frau laufen ließ! Sie war während meiner schlimmsten Stunden an meiner Seite, unerschütterlich glaubte sie an meine Genesung und kümmerte sich aufopfernd um mich.

Langsam, da ich noch etwas angeschlagen war, gingen wir in mein Bad. Die Duschkabine war geräumig und Edward hatte einen Plastikstuhl hineingestellt, damit ich mich setzen konnte, falls mich der Schwindel ergriff. Trotzdem bot sie immer noch genügend Bewegungsfreiheit. Ich wollte mir das T-shirt ausziehen, als sie mich stoppte.

„Lass mich das machen“, bat sie  mit belegter Stimme.

Sie ergriff das Shirt am Saum und zog es mir langsam über den Kopf. Nur noch in der Pyjamahose, die meine erneute Erektion kaum bändigen konnte, stand ich vor ihr. Sie sah auf meine Körpermitte und ihr Blick ließ meine Erregung nur noch stärker wachsen. Shelley trat einen Schritt zurück und streifte sich ihr Sommerkleid von den Schultern. Nur noch in einem knappen Slip stand sie vor mir und ich verging beinahe vor Lust. Ihr Höschen war nicht aus Spitze oder Seide, sondern es handelte sich um einen schlichten Baumwollstoff. Doch gerade dieser Mangel an Raffinesse, betonte ihre körperliche Schönheit mehr, als jede Reizwäsche es gekonnt hätte.

Mit einem Schritt war sie bei mir und griff nach meiner Hose. Sie schob die Handflächen seitlich unter den Stoff, ließ sie zu meinem Po wandern, der sich sofort anspannte. Sachte schob sie den Stoff hinunter und dirigierte mich zur Dusche. Sie streifte sich schnell ihr Höschen ab und stellte sich zu mir, drehte das Wasser auf und sah mir tief in die Augen. Ich konnte nicht genug kriegen von ihrem Anblick, den sanften Rundungen ihres zierlichen Körpers, den schimmernden aquamarinblauen Augen und ihrem Lächeln, das sie immer so großzügig verschenkte.

„Shelley“, fing ich an, doch sie legte mir ihren Finger auf die Lippen.

„Psst, nicht reden, nur fühlen!“, flüsterte sie.

Ihre Hände erkundeten neugierig meinen Körper, prägten sich jeden Muskel ein und ich tat es ihr gleich, glitt streichelnd über ihre nassen Kurven. Die Spitzen ihrer Brüste verhärteten sich, verlangten keck nach der Wärme meines Mundes und ich tat ihnen den Gefallen. Zärtlich legten sich meine Lippen um eine Knospe, zogen sie tief in meinen Mund. Während meine Zungenspitze zarte Kreise um sie zog, stöhnte sie leise, das Gesicht an meine nassen Haare gepresst. Unablässig streichelte sie meinen Rücken und jede Stelle meines Körpers die sie erreichen konnte, doch irgendwann wurde mir das Stehen zu viel und ich stützte mich mit einer Hand an den Fliesen der Dusche ab.

„Setz dich auf den Stuhl!“, sagte sie und drückte mich einfach darauf. Sofort ging es mir besser, das warme Wasser entspannte mich, bis auf einen einzigen Muskel, der sich ihr entgegen reckte. Sie setzte sich auf meinen Schoss, direkt auf meine Erektion und umschlang mich mit ihren langen Beinen. Ich sehnte mich danach sie zu küssen und überbrückte den kurzen Abstand zwischen uns. Leidenschaftlich eroberte ich ihren Mund mit meiner Zunge, küsste sie verlangend und hielt sie mit meinen Händen am Po fest, um sie immer wieder gegen meinen Unterleib zu drücken. Sie zog sich hoch und ließ sich auf meine Härte sinken. Stück für Stück, glitt ich in sie, hob sie wieder hoch, ließ sie wieder sinken, bis wir einen gemeinsamen Rhythmus fanden. Stöhnend klammerte sie sich an mir fest, denn sie stand kurz davor zu kommen. Als sie endlich ihren Höhepunkt erreichte und sich ihr Inneres um mich zusammenzog, ließ ich alle Zurückhaltung fahren und drang immer härter und heftiger in sie ein. Mein eigener Orgasmus kam heftig, grimmig und lang. Keuchend lagen wir uns in den Armen, als ich ihr Gesicht zwischen meine Hände nahm und ihr tief in die Augen sah.

„Ich liebe dich, Shelley!“, beteuerte ich, „Es tut mir leid, dass erst so etwas grauenhaftes passieren musste, damit ich das begreife, aber ich schwöre dir bei meinem neuen Leben. Ich liebe dich Shelley Whitlock und ich werde dich nie mehr weglassen.“

„Das brauchst du auch nicht“, erwiderte sie bebend, „Nichts und niemand, kann mich jemals wieder von dir trennen. Du hast mich jetzt bis an dein Lebensende am Hals.“

„Wie schön!“, erwiderte ich glücklich, ehe ich sie wieder küsste.

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