Inhalt:

Edward Cullen ist ein erfolgreicher Staranwalt und seit fünf Jahren mit Bella verheiratet. Die beiden leben sich auseinander da er seine junge Frau zu oft alleine lässt. Als ihm auch noch seine attraktive Kollegin Tanya offen Avancen macht eskaliert die Situation. (Edward/Bella Pairing)Happy-End garantiert.

© by Vivian (Die Charaktere gehören Stephenie Meyer)

Montag, 29. November 2010

Kapitel 7 - Flugzeuge im Bauch

http://www.youtube.com/watch?v=vxsP_MiVUUo&feature=related

BITTE SCHLIEß DEINE AUGEN
ÖFFNE NICHT DEINEN MUND ZUM REDEN
VERZIEH IHN NICHT ZU EINEM LÄCHELN
DENN ICH WILL DIR NICHT SCHON WIEDER VERFALLEN




Bella PoV
Edward hatte vor ein paar Minuten die Wohnung verlassen. Ich dachte über seine Worte nach.

Sollte ich ihm wirklich glauben?

Er wollte einen Neubeginn, und es erschien mir, als würde er es wirklich ernst meinen. Sollte ich ihm noch eine Chance geben?
Natürlich würde ich das tun!

Auch wenn er sich in den letzten Jahren sehr veränderte, war er immer noch der Mann den ich über alles liebte. Wir waren noch halbe Kinder, als wir ein Paar wurden und in der Zwischenzeit wurden  wir erwachsen und entwickelten uns weiter. Bis eben, hatte ich noch die Befürchtung, dass wir zwei in ganz unterschiedliche Richtungen steuerten, doch ich war bereit an unserer Ehe festzuhalten und an ihr zu arbeiten.

Ein Date!

Er wollte mich ganz neu kennenlernen. Ich fand seinen Vorschlag gut, da wir in gewisser Weise nicht mehr viel voneinander wussten. Die letzten Monate lebten wir nur nebeneinander her, jeder für sich und entfremdeten uns dadurch immer mehr.

Ich sah auf die Uhr.

"Verdammt," entfuhr es mir.

Ich würde zu spät kommen. Eilig machte ich mich auf den Weg zur Arbeit und betrat völlig aus der Puste unser kleines Büro, wo iAlice mich schon ungeduldig erwartete.

Sie sah mich abwartend an und zog eine Augenbraue hoch.

Ich fing an zu grinsen und schon war sie nicht mehr zu halten.

" Oh mein Gott! Ihr habt euch versöhnt. Was ist passiert? Habt ihr euch geküßt. Ich will alles haarklein wissen."

Sie war ganz aufgeregt.

"Miss Brandon", ertönte Jaspers Stimme, " glauben Sie nicht, dass sie sich lieber um ihre Arbeit kümmern sollten, als sich über Mrs.Cullens Liebesleben auszulassen. Ich bezahle sie nicht fürs tratschen."

Seine Stimme klang kalt wie Eis.

Ich merkte, dass es in Alice brodelte. Oh, oh! Wenn sie so drauf war stand sie kurz vor einer Explosion, und sagte Dinge, die sie besser für sich behielt.

"Sie sind ja nur sauer, weil ich heute Morgen nicht mit ihnen mitgefahren bin", rief sie aufgebracht.

Hatte ich was verpasst?

"Ich und Bella leisten hier gute Arbeit. Wenn wir uns kurz privat unterhalten, ist das kein Weltuntergang. Schmeißen sie mich doch raus, wenn sie mich so wenig leiden können."

Okay, das war nicht gut.

Alice redete sich gerade um Kopf und Kragen und ihre Gesichtsfarbe nahm vor Wut die Tönung einer Ketchupflasche an.

"Miss Brandon", donnerte Jasper," in mein Büro. Sofort!"

Er drehte sich auf dem Absatz um und stampfte aus dem Büro.
Das schien Alice wieder zur Vernunft zu bringen.

"Schätzchen da hast du dir aber was eingebrockt", meinte ich trocken.

"Oh Gott," erwiderte sie und schloß die Augen, "jetzt wird er mich garantiert feuern."

"So schlimm wird es schon nicht werden. Laß ihn aber lieber nicht warten! Und wenn du wieder zurück bist, dann will ich genau wissen, was passiert ist."
Den letzten Satz betonte ich besonders, während Alice kläglich nickend den Raum verließ.

Sie tat  mir jetzt schon leid, da mit einem wütenden Jasper nicht zu Spaßen war. Er war zwar ein Gentleman durch und durch, aber er duldete keinerlei Respektlosigkeit.


Alice PoV

Was war nur in mich gefahren?

Ich war ja so dämlich. Er würde mich achtkantig rauswerfen.

Ängstlich setzte ich einen Schritt vor den anderen, ganz langsam, doch sein Büro kam unaufhaltsam näher. Schließlich stand ich bebend vor Furcht an seiner Tür und klopfte zaghaft.

"Herein."

Ich drückte die Türklinke herunter und betrat den Raum. Er stand mit dem Rücken zu mir vor seinem Fenster, sein blondes Haar leuchtete golden im Sonnenlicht und er wirkte angespannt.

Was sollte ich nur tun? Mich entschuldigen?

Ich hätte das alles nicht sagen dürfen. Als Vorgesetzter behielt  er sich jedes Recht vor, mich wegen einem Privatgespräch während der Arbeitszeit zu rügen.

"Mr Whitlock, mein Verhalten von vorhin tut mir sehr leid.Ich hätte das nicht sagen dürfen. Es war unverzeihlich und ich rede oft ohne nachzudenken."

Er drehte sich zu mir und schritt um den Schreibtisch herum direkt auf mich zu. Als er immer näher kam ,wich ich Stück für Stück zurück, bis ich die kalte Wand an meinem Rücken spürte.

Eindringlich sah er mir in die Augen und sagte immer noch kein Wort. Meine Atmung beschleunigte sich akut und mein Herz raste. Er würde doch nicht.....

Weiter kam ich nicht, da seine Lippen ungestüm Besitz von mir ergriffen. Er teilte meinen Mund mit seiner Zunge und erforschte leidenschaftlich meine Mundhöhle. Hitze ergriff meinen Körper und vor Wonne sackten mir die Knie weg.

Ich war überwältigt von der Tatsache, dass mein Traumann mich gerade wild küsste. Es übertraf all meine Erwartungen, kein Traum könnte schöner sein als dieser Augenblick.

Seine Zunge spielte mit meiner und heftig drängten wir unsere Körper zusammen. Er war definitiv erregt und vor unbändigem  Entzücken stöhnte ich auf.

Wie lange hatte ich darauf gewartet? Wochen, Monate!

Abrupt ließ er mich los und atmete schwer. Sein Blick hatte sich verdunkelt.

"Soviel dazu, dass ich dich nicht leiden könnte", sagte er rau, "du solltest jetzt wieder an die Arbeit gehen."

Ich schluckte und verließ völlig verwirrt das Büro.



Bella PoV

Nach einigen Minuten kam Alice zurück.

Sie wirkte völlig durcheinnander und obwohl meine Neugier groß war, ließ ich sie in Ruhe. Wir konnten später noch reden.

Als es dann Zeit für die Mittagspause wurde, zog ich Alice nach draußen und wir setzten uns auf eine Bank. Der Verlag grenzte an eine hübsche Parkanlage und wir verbrachten unsere Pausen oft an der frischen Luft. Bevor ich auch nur einen Ton sagen konnte fing sie schon an zu sprechen.

"Er hat mich geküßt!"

"Ist nicht wahr", rief ich begeistert.

"Doch er hat mich geküßt und dann sagte er, ich soll wieder an die Arbeit gehen."

"Sonst hat er nichts erwähnt? Will er dich privat sehen?"

Alice schüttelte bekümmert den Kopf.

"Nein nichts dergleichen. Ich weiß jetzt gar nicht, wie ich mich verhalten soll."

"Lass ihn den ersten Schritt machen. Ich bin ja schon für Emanzipation, aber in diesem Fall solltest du abwarten, wie er sich verhält. Oh Mann, ich wußte er steht auf dich."

"Ach was", wehrte Alice ab, trotzdem schlich sich ein glückliches  Grinsen auf ihr Gesicht.

"Jetzt aber genug von mir. Was ist mit dir und Edward?"

Ich lehnte mich zurück.

"Er hat sich natürlich entschuldigt."

"Das wars", rief Alice ungläubig
.
Ich lächelte.

"Nein natürlich nicht. Er möchte mich daten und die Chance kriegen, mich ganz neu kennenzulernen. Er erschien ehrlich bemüht und reuevoll. Also gab ich meinem Herzen einen Stoß und habe zugesagt."

"Was macht ihr denn?"

"Keine Ahnung. Er will mich überraschen! Um halb acht holt er mich bei dir ab. Er erwähnte mit keinem Wort was er vorhat.Wehe, er schleppt mich in so ein grauenhaftes Fünf Sterne Restaurant."

"Das denke ich nicht, er kennt dich genau und wird wissen, dass dich sowas nicht beeindruckt. Aber ich gebe dir einen gutgemeinten Rat. Lass dich nicht von süßen Worten einlullen und verzeih ihm nicht zu schnell. Er muss sich diesmal richtig anstrengen, sonst wird er dich nie ernst nehmen."

"Keine Sorge, ich habe nicht vor ihm wieder mit Haut und Haar zu verfallen. Und du versuch ein bisschen locker an das Thema Jasper ranzugehen. Der Kerl mag dich!"

Alice hakte sich bei mir unter und wir gingen befreit zurück an unseren Arbeitsplatz.


Es war inzwischen Abend geworden. Alice war bei ihrem Aerobic Kurs, um mir ein bißchen Privatsphäre zu gönnen und ich machte mich fertig für meine Verabredung mit Edward.

Ich schlüpfte in eine enge dunkelblaue Jeans und zog ein rotes Neckholderoberteil an, das den Rücken freiließ. Geschminkt war ich nur ganz dezent, er mochte es nicht, wenn ich zugekleistert war. Aber sowas paßte sowieso nicht zu mir. Ein Spritzer von meinem Lieblingsparfum und schon war ich fertig.

Jetzt mußte ich nur noch warten bis er kam.

Kurz dachte ich an unser allererstes Date. Wir waren damals ins Kino gegangen und er ertrug tapfer "American Beauty" für mich. Ich schmunzelte.

Viel bekamen wir vom Film nicht mit, da wir die meiste Zeit rumgeknutschten.

Es klingelte.

Meine Hände wurden ganz feucht vor Aufregung, als ich zur Tür ging.

Reiß dich zusammen Bella, sagte ich mir, es ist dein eigener Ehemann. Kein Grund auszuflippen!

Wie sehr ich mich da täuschte!

Er lehnte am Türrahmen und lächelte mich schief an. Bei seinem Anblick fing ich fast an zu sabbern, was sein Lächeln breiter werden ließ. Seiner Anziehungkraft konnte ich noch nie widerstehen.

Er trug eine schwarze Stoffhose und  dazu einen engen schwarzen Rollkragenpullover. Darüber eine weiche Lederjacke. Er sah unglaublich aus.

"Hallo", hauchte er verführerisch," ich würde gern ein Versprechen einlösen."

Völlig benebelt sah ich ihn.

"Ich muß nur meine Jacke holen", brachte ich schließlich heraus.

Wir verließen das Gebäude und schlenderten zu seinem Auto.

Moment mal, wo war sein Aston Martin? Ich konnte ihn nirgends entdecken.

"Hast du deinen Wagen geschrottet", fragte ich ihn belustigt
.
Er lächelte nur hintergründig.

Plötzlich standen wir vor einem silbernen Volvo.
So einen hatte er gefahren als wir uns kennengelernt hatten.

"Wo hast du denn den her?"

"Hab ihn für heut Abend gemietet."

"Wird das eine Reise in die Vergangenheit?"

"Könnte man so sagen!", grinste er.

Lachend stieg ich ins Auto . Wir waren ungefähr eine viertel Stunde unterwegs, als er auf den Parkplatz des Kinos abbog.

"Oh ich verstehe. Du willst Erinnerungen an unser erstes Date wecken?"

Ich war begeistert. Er dachte sich wirklich etwas, bei diesem Abend. Nur war es bei einem Kinofilm nicht möglich, über uns zu reden. Großmütig beschloss ich, darüber hinwegzusehen. Reden konnte wir später auch noch.

"Du bist ein kluges Mädchen Bella."

Er stieg aus und öffnete mir die Beifahrertür.

Ich legte meine Hand in seine uns stieg ebenfalls aus.Seine Hand lag leicht an meinem Rücken und er führte mich sicher zum Haupteingang.

Drinnen begaben wir uns gleich zur Kasse.

"Die Reservierung für Cullen."

Die Kassiererin schaute auf ihren Bildschirm  und fing an zu lächeln. Mit einem neidischen Seufzen drückte sie Edward die Karten in die Hand.

"Kino 10," sagte sie und blickte noch mal zwischen uns beiden hin und her.

Was war denn hier los?

Edward lächelte nur gleichmütig und umschloss abermals warm und fest meine Hand.

Wir betraten den Kinosaal und setzten uns auf unsere Plätze. Merkwürdig! Der Film musste schon bald beginnen und wir waren noch die einzigen Besucher. Als der Werbeblock losging, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten.

"Edward in was für einen grauenhaften Film schleppst du mich?.Kein Mensch ist hier.Was soll das alles?"

"Es werden auch keine anderen Leute kommen, weil ich den ganzen Saal gemietet habe," sagte er und beobachtete genau meine Reaktion.

Genau in diesem Moment erklang die Anfangsmelodie von American Beauty. Überwältigt vor Staunen sah ich ihn an und er wirkte einen Moment unsicher.

"Gefällt es dir nicht", fragte er und schenkte mir sein schiefes Lächeln.

"Oh Edward", lachte ich zittig, " dass du das noch weißt. Ich nin sprachlos."

"Wie wärs mit : Ich verzeihe dir das du so ein Idiot warst."

Ich konnte ihm nicht mehr antworten, zu groß war meine Sehnsucht endlich seine Lippen wieder zu spüren. Zärtlich küßte ich seinen wundervollen Mund und flüsterte.

"Ich verzeihe Dir."

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