Bellas PoV
Wir saßen noch beim Essen und alle plapperten durcheinander. Ich konnte mich der fröhlichen Stimmung jedoch nicht so recht anschließen, weil ich mir große Sorgen machte. Irgendwas stimmte nicht, das spürte ich ganz tief in meinem Inneren!
Doch ich konnte dieses Gefühl nicht einordnen und versuchte mich abzulenken, indem ich aufstand, um in der Küche das fertige Dessert auf den Servierwagen zu laden. Leah stand ebenfalls auf und begleitete mich. Sie wollte wohl Jake entkommen, der sie wie ein verliebter Schuljunge anhimmelte.
„Mein Gott, Bella! Ich dachte nicht, dass ich das mal sagen würde, aber ich wünschte Jake wäre wieder wie früher. Er treibt mich noch in den Wahnsinn mit seinen Komplimenten. Ich kann nichts mehr machen, ohne dass er einen Kommentar dazu abgibt. Gestern erst wollte ich den Mülleimer aus dem Büro bringen, um ihn zu leeren, da reißt er ihn mir aus der Hand und meint, das wäre zu schwer für so eine zarte Person wie mich.“
Stöhnend hämmerte sie die Stirn auf die Kühlschranktür und sah geradezu verzweifelt aus. Ich musste jetzt doch lachen.
„Ist das derselbe Jake, der dich als Teenager zum Armdrücken aufgefordert hat? Es ist nicht zu fassen, was die Liebe aus einem Mann macht. Ich wette, wenn du ihm befehlen würdest von einer Brücke zu springen würde er nicht mal mit den Wimpern zucken. Der Kerl ist ja völlig verrückt nach dir.“
Leah errötete zart.
„Ja, er scheint auf einmal einen Narren an mir gefressen zu haben. Stell dir vor, er hat mit sogar über einen Kurier Blumen schicken lassen. Kannst du dir das vorstellen. Es ist, als ob alle meine Träume wahr werden! Seit Jahren bin ich in ihn verliebt und er hat meine Gefühle nie erwidert. Jetzt ist plötzlich alles anders und ich weiß nicht was ich tun soll.“
„Wie wäre es damit, meine Einladung zum Diner anzunehmen“, sagte Jakes dunkle Stimme im Hintergrund.
Verlegen sah Leah zu ihm und biss sich unschlüssig auf die Lippen.
„Jake, wie lange stehst du da schon?“
Er stieß sich von der Tür ab und kam auf sie zu, bis er ganz nah vor ihr stehen blieb. Zart hob er ihr Kinn an und sah ihr in die Augen.
„Lange genug“, flüsterte er und senkte seinen Mund zärtlich auf ihre Lippen.
Schnell schob ich den Wagen mit der Mousse au Chocolat aus der Küche, um den beiden etwas Privatsphäre zu gönnen.
Ich verteilte die köstliche Süßigkeit, welche begeistert von allen verspeist wurde. Als schließlich Leah und Jake aus der Küche zurückkamen, hielten sie Händchen, was wohlwollend von mir und Alice zur Kenntnis genommen wurde.
Wieder komplett, fing ich an über die Dreharbeiten der Show zu berichten und alle hörten wie gebannt zu. Ein Anruf schreckte uns auf und ich ging ans Telefon.
„Hallo, hier bei Cullen“, meldete ich mich.
„Sind Sie die Frau von Edward Cullen?“, fragte mich eine männliche Stimme.
Eine schreckliche Vorahnung ergriff mich und meine Hand krampfte sich um den Hörer, bis es fast schon wehtat.
„Ich weiß nicht, ob Sie sich noch an mich erinnern? Ich bin der Polizist, der die Anzeige wegen Ihres Einbruchs bearbeitet hat und ein alter Freund von Edward. Bitte, haben Sie jetzt keine Angst, aber ich muss Ihnen eine unangenehme Mitteilung machen.“
„Was ist passiert?“, hauchte ich angsterfüllt, „ Ist was mit Edward? Geht es ihm gut?“
„Sie müssen jetzt ganz tapfer sein, Bella!“ sagte der Mann, „ Edward ist vor einer Stunde verhaftet worden!“
„Was?!“, rief ich entsetzt und die Unterhaltung der anderen verstummte.
Neugierig sahen sie zu mir, bemerkten meine unnatürliche Blässe und meinen geschockten Gesichtsausdruck. Alice stand sofort auf und kam zu mir.
„Bella, es ist etwas Furchtbares passiert! Edwards Onkel, Peter Cullen, wurde angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Es steht auf der Kippe, ob er es überleben wird. Sie haben ihn in das Northwest Hospital gebracht, wo er jetzt im Koma liegt.“
„Oh nein! Der arme Peter!“, weinte ich jetzt.
Shelley war sofort alarmiert und erhob sich ebenfalls, kalkweiß im Gesicht, obwohl sie die schlechten Nachrichten noch gar nicht wußte.
„Edward wurde bei ihm gefunden, nachdem ein anonymer Anrufer einen furchtbaren Streit und Schüsse meldete. Die Polizei war innerhalb weniger Minuten dort und fand Edward über dem verletzen Opfer. Sie haben ihn sofort verhaftet und ins King County Gefängnis von Seattle gebracht, wo er bis zur Anhörung festgehalten wird.“
Entsetzt schloss ich die Augen und fing an zu schwanken. Jake fing mich auf, bevor ich auf dem harten Boden aufschlug und eine gnädige Dunkelheit mich umfing.
Als ich wieder zu mir kam, sah mir Alice besorgtes Gesicht entgegen. Sofort setzte ich mich auf.
„Bitte sagt mir, dass das alles ein furchtbarer Alptraum ist“, rief ich weinend, die betroffenen Gesichter um mich rum, zeigten mir, dass es alles grausame Wirklichkeit war.
„Bella, wir haben James angerufen. Er ist schon unterwegs zum Gefängnis, um mit Edward zu sprechen. Es wird sich bestimmt alles aufklären und du hast Edward bald wieder“, sagte Jasper mitfühlend.
Ich massierte mit der Hand meine Schläfe, mein Kopf hämmerte schmerzhaft und ich wollte nur noch zu Edward.
„Kann mich jemand zum Gefängnis fahren?“, bat ich, „ Danach möchte ich ins Krankenhaus zu Peter.“
Jake strich mir fürsorglich über den Arm.
„Ich bin bei dir, Bella! Ich fahre dich, wohin du auch willst. Wozu hat man Bodyguards.“
Dankbar blickte ich ihn an, erhob mich schwerfällig, holte meine Tasche und ließ mich von Jake ins städtische Gefängnis fahren.
Es war ein beklemmendes Gefühl, als wir die Türen des Untersuchungsgefängnisses passierten, die grauen Stahltüren schlossen sich mechanisch hinter uns und die kahlen Wände um uns rum, schienen unwillkürlich näherzukommen. Jake spürte mein Unbehagen und umfasste meinen Arm stärker, um mich sicher durch die langen Gänge zu führen.
Kurz bevor wir in die Besuchsräume durften, kam noch eine weibliche Gefängnisangestellte und filzte mich. Danach konnte ich in das Zimmer eintreten, in dem Edward wohl schon auf mich wartete. James hatte es irgendwie hingebogen, dass ich außerhalb der Besuchszeiten zu Edward durfte, wofür ich ihm ewig dankbar sein würde.
Ängstlich betrat ich den Raum, weil ich nicht wusste, in welchem Zustand ich Edward vorfinden würde. Er stand mit dem Rücken zu mir an die Wand und starrte seine Füße an.
„Edward!“, flüsterte ich zart und er drehte sich langsam zu mir um.
„Oh Edward“, wiederholte ich leise und lief auf ihn zu.
Er breitete seine Arme aus und ich schmiss mich hinein, schmiegte die Wange an seine Brust und atmete tief seinen unverwechselbaren Duft ein. Er umarmte mich fest, vergrub sein Gesicht in meinem Nacken, während er erleichtert seufzte.
„Gott sei Dank! Es geht dir gut. Ich befürchtete schon, dass du vor lauter Schreck eine Frühgeburt haben könntest.“
„Du solltest dir keine Sorgen um mich machen, Liebling. Viel wichtiger ist es, wie es dir geht. Behandeln sie dich gut? Bist du allein in der Zelle? Man hört so viel Grausames aus den Gefängnissen und ich habe furchtbare Angst um dich.“
Er küsste mich auf die Nasenspitze.
„Mach dir keine Sorgen! Als sie gehört haben, dass ich bei der Staatsanwaltschaft bin, haben sie sich nicht getraut, mich mit den anderen Häftlingen in eine Zelle zu stecken. Sowas kann unter Umständen sehr ungesund sein“, meinte er sarkastisch, „ ich habe eine Einzelzelle und das wird auch bis zur Anhörung so bleiben.“
„Wie geht es jetzt weiter?“, fragte ich unsicher.
Ich war mit der Situation völlig überfordert und wusste nicht, was ich machen sollte.
„James kümmert sich um alles, Schatz! Ich muss zugeben, der Kerl ist ein ganz schön gewiefter Anwalt. Peter sollte ihn wieder in die Kanzlei aufnehmen.“
Bei der Erwähnung von Peters Namen wurde er furchtbar traurig und sah mich vorsichtig an.
„Wie geht es ihm, Bella? Sag mir die Wahrheit, ich muss es wissen.“
„Er scheint stabil zu sein, liegt aber im Koma. Ich werde im Anschluss zu ihm ins Krankenhaus fahren. Shelley ist schon bei ihm und weicht nicht von seiner Seite. Sie liebt ihn wirklich über alles! Ich bete, dass er wieder gesund wird und er schnell wieder bei uns sein kann. Das Ganze ist eine Tragödie!“
Edward nickte und fasste mich dann um die Schultern.
„Bella, du musst mir jetzt gut zuhören! Es ist wichtig, dass man dich nicht für eine Sekunde allein lässt. Rebecca ist gemeingefährlich und schreckt vor nichts mehr zurück. Ich weiß nicht, was sie damit bezweckt, denn es ist nur eine Frage von Wochen bis ich wieder frei bin. Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass ich geschossen habe. Es wurden keine Schmauchspuren an mir und meiner Kleidung festgestellt und eine Waffe ist auch nicht aufzufinden. James hat darauf bestanden, dass die Spurensicherung nach weiteren Anhaltspunkten in Peters Wohnung sucht und die Nachbarn von Peter werden auch, einer nach dem anderen, befragt. Sie können mir nichts nachweisen und ich werde bald wieder frei sein.“
Beruhigt schmiegte ich mich an ihn und ließ mich von ihm im Arm halten. Viel zu früh, kam der Vollzugsbeamte und bat mich darum zu gehen, da die Besuchszeit schon überschritten sei. Er war sehr freundlich und behandelte auch Edward mit Respekt, was mich maßlos beruhigte.
Jake wartete vor der Tür und fuhr mich anschließend ins Krankenhaus. Ich hatte fast schon Angst davor, ans Krankenbett von Peter zu gehen. Dieser attraktive Mann war immer so voller Dynamik und Leben gewesen, sodass ich mir jetzt nicht sicher war, ob ich seinen hilflosen Anblick ertragen konnte.
Auf der Intensivstation herrschte Stille, nur das regelmäßige Piepsen von den medizinischen Geräten war zu hören und der Duft vom Desinfektionsmittel hing in der Luft.
Leise betrat ich den, durch einen Vorhang abgetrennten Bereich, in dem Peter lag und blickte auf Shelleys gebeugten Rücken, während sie sich halb über Peter beugte, um ihm mit einem Tuch über die Stirn zu wischen.
„Shelley, ich bin es Bella!“
Sie drehte sich zu mir um, in den schönen blauen Augen hingen dicke Tränen.
„Oh Bella“, weinte sie verzweifelt, „ ich bin so froh, dass du da bist.“
Unglücklich warf sie sich in meine ausgestreckten Arme und weinte bitterlich.
Ich wusste nicht wie lange ich sie hielt und tröstete, doch schließlich richtete sie sich auf und blickte mich fest an.
„Ich danke dir, Bella! Es hat gut getan, sich auszuweinen“, sagte sie dankbar, „ Wie geht es dir eigentlich? Du musst doch auch total fertig sein!“
„Ich habe schreckliche Angst um Edward“, gab ich zu, „Ich war vorhin bei ihm und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Sie behandeln ihn ordentlich und er ist der festen Überzeugung, dass er nach der Anhörung freigelassen wird. Kein Prozess, keine Verurteilung, gar nichts. Aber wir müssen Rebecca schnappen! Diese Frau ist wahrhaftig wahnsinnig und hat alle Hemmungen verloren.“
„Ich hoffe so sehr, dass sie geschnappt wird und ihre gerechte Strafe bekommt. Sie hat furchtbares durchmachen müssen, aber sie ist mittlerweile fast so schlimm wie ihre Peiniger. Du musst sehr auf dich achtgeben, Bella! Sie hat das gemacht, um Edward für ein paar Wochen aus dem Weg zu haben, davon bin ich fest überzeugt. Sonst hätte sie sich mehr Mühe gemacht, um den Verdacht auf ihn zu lenken. Jetzt muss er lediglich die Anhörung abwarten, bevor er entlassen wird. Sie wollte ihn nicht ins Gefängnis bringen, sondern nur Zeit herausschinden, in der du ihr schutzlos ausgeliefert bist.“
„Sie wird mir nichts anhaben können, Shelley. Ich habe doch noch Jake und der ist ein Profi. Sie muss erst an ihm vorbei, wenn sie mir was tun möchte.“
„Das beruhigt mich nur unzureichend. Ich habe mich ein wenig mit dem Krankheitsbild der multiplen Persönlichkeit befasst. Manchmal haben diese anderen Ich´s eine geradezu unglaubliche Triebkraft. Die echte Rebecca wird momentan keine Chance haben, hervorzukommen. Denn genau darauf müssen wir hoffen. Nur dann haben wir eine Chance sie zu kriegen. Ihr alter Ego ist viel zu clever und gerissen.“
„Sie wird nicht gewinnen, Shelley! Sie hat es nicht geschafft, Edward und mich dauerhaft auseinander zu bringen. Sie hat es nicht geschafft Peter umzubringen und sie wird es auch nicht schaffen mir und dem Baby Schaden zuzufügen“, erwiderte ich überzeugt.
Vorsichtig beugte ich mich zu Peter und nahm seine Hand, die schlaff auf der Bettdecke lag. Er war totenbleich und rührte sich nicht im Geringsten. Ich strich ihm leicht das dunkle Haar aus der Stirn und küsste ihn sanft auf die Wange.
„Peter, du musst mir jetzt genau zuhören. Wage es ja nicht uns hier wegzusterben, hörst du! Du musst kämpfen und wieder gesund werden, denn hier warten Menschen auf dich, die dich brauchen und über alles lieben. Ich weiß, dass du niemals aufgeben wirst und zu uns zurückkehrst. Wir warten auf dich und dann feiern wir eine Riesenparty.“
Ich drehte mich wieder zu Shelley.
„Er kann froh sein, eine Frau wie dich an seiner Seite zu haben, auch wenn der Holzkopf zu stur ist, um es zuzugeben. Hoffentlich ist er klüger, wenn er wieder aufwacht.“
Sie lächelte schmerzlich.
„Oh Bella, wenn deine Worte nur wahr werden würden, wenn er doch nur aufwachen würde. Alles tät ich dafür! Ich liebe ihn so sehr.“
Sie senkte den Kopf und Tränen tropfen ihr auf den Handrücken. Sie strich sie von ihren Wangen und straffte sich.
„So, jetzt ist genug geheult. Davon wird Peter auch nicht aufwachen. Du solltest jetzt nach Hause fahren und etwas schlafen. Das Baby braucht jetzt Ruhe.“
Ich nickte bestätigend und verabschiedete mich von ihr. Jake fuhr mich nach Hause und wir trennten uns dort, um in unser jeweiliges Zimmer zu gehen.
Müde und erschöpft zog ich mich aus und legte mich ins Bett, ohne Schlaf zu finden. Zuviel schwirrte mir im Kopf herum und Edward fehlte mir unglaublich. Ohne seine Wärme und die Geborgenheit seiner Arme fühlte ich mich nur wie ein halber Mensch. Obwohl Edward der festen Überzeugung war, dass er wieder freikommen würde, ängstigte mich der Gedanke zu Tode, dass Rebecca wieder eine Intrige spinnen könnte, um den Verdacht auf Edward zu lenken. Sie war zu allem fähig, das bewies sie immer wieder aufs Neue.
Ich verspürte auf einmal einen furchtbaren Durst und stand auf, um mir in der Küche etwas zu trinken zu holen. Meinen Bauch mit der Hand abstützend, lief ich durch den dunklen Flur, vorbei an Jakes Zimmer, aus dem lautes, kreissägenähnliches Schnarchen hallte. Ein leichtes Schmunzeln stahl sich auf meine Mundwinkel und ich tapste vorsichtig die Treppe hinunter.
Draußen war Vollmond und der Schein der runden Himmelskugel erhellte auf unheimliche Weise das Haus. Sämtliche Gegenstände schienen merkwürdige, verzerrte Schatten zu werfen und mein ängstliches Wesen erhielt neue Nahrung, als die Treppen knarrten. Mein Kopf schoss herum! Doch es war niemand auf den Stufen zu entdecken.
Ich schüttelte den Kopf: Natürlich war da niemand! Es war nur das Holz der antiken Treppe, die knarrte. Eigentlich ein normales Geräusch in einem Haus, doch in der momentanen Situation, machte mir sogar eine Fliege an der Wand Angst.
Schnell schaltete ich das Licht ein und atmete erleichtert auf. Jetzt wirkte alles wieder wohlvertraut und völlig normal auf mich. In der Küche schenkte ich mir ein Glas Orangensaft ein und trank es gierig aus. Mein Magen machte sich jetzt ebenfalls bemerkbar und ich verfluchte diese Heißhungerattacken, die mich vornehmlich nachts plagten. Ich vertilgte ein übrig gebliebenes Stück Schokoladenkuchen vom Vortag und hoffte, dass sich diese Kalorien, nicht bis an mein Lebensende, mit mir rumschleppen würde.
Gesättigt verließ ich die Küche wieder und wollte wieder hinauf in mein Schlafzimmer. Ich stellte meinen Fuß gerade auf die erste Stufe, als das Telefon anfing zu läuten. Schluckend sah ich zur Uhr. Es war schon halb drei Uhr morgens.
Zitternd schwebte meine Hand über dem Hörer und war zu ängstlich, um abzunehmen. Eines der Tonbandgeräte, die Jake an jeden Apparat im Haus anschloss, fing mit der Aufnahme an.
War es das Krankenhaus? Die Angst, Peter könnte gestorben sein, plagte mich unendlich. Ich nahm all meinen Mut zusammen und hob den Hörer ab.
„Hallo!“, rief ich leise und wartete darauf, dass sich die Person am anderen Ende der Leitung melden würde.
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