Bella Pov
Schlaflos wälzte ich mich im Bett umher. Dieser Kuss heute Abend, hatte große Risse in die Mauer geschlagen, die mein Herz umgab.
Mit seiner fast schüchternen Bitte, hatte er mehr erreicht, als es Leidenschaft und sein Sexappeal vermocht hätten.
Seine Lippen waren so zärtlich und warm gewesen. So sehr hatte ich mich nach ihm gesehnt, ihn endlich wieder zu spüren, war wie der Himmel auf Erden.
Reue empfand ich nicht, dazu war es zu schön gewesen. Edward war dabei, sich Stück für Stück, wieder in mein Leben zu schleichen. Und ich merkte, dass ich es gar nicht anders haben wollte. Ich hatte es so satt, mich mit meiner Sehnsucht nach ihm zu quälen, aber ich wußte auch, dass ich es nicht überstürzen durfte.
Ich hatte nicht vergessen, was er mir angetan hatte.
Sicher, auch ich hatte Fehler gemacht, hätte mehr mit ihm reden müssen, doch sein Verhalten war zu verletzend gewesen.
Ich würde ihm eine eue Chance geben, aber alles zu seiner Zeit.
Er war dabei sich zu ändern, doch jetzt mußte er seinen Worten, auch Taten folgen lassen. Bisher hatte er außer Zurückhaltung noch nichts bewiesen.
Seufzend stand ich auf und ging in die Küche, da ich sowieso nicht schlafen konnte. Ich machte mir eine Tasse heiße Schokolade und setzte mich an den Tisch. Während ich an dem heißen Getränk nippte, dachte ich an unser Gespräch zurück. Er wollte tatsächlich zur Staatsanwaltschaft wechseln. Dies war schon immer sein Traum gewesen und seine Begeisterung , erinnerte mich, an den jungen Mann von früher.
Lächelnd schwang ich die Tasse und beobachtete versonnen den kreisenden Sog der sich darin bildete.
Er war richtig schüchtern, als er mich um einen Kuss bat.So kannte ich Edward gar nicht. Er war immer so enorm selbstbewußt gewesen und war es noch immer. Heut Abend jedoch, hatte er Angst vor einer Zurückweisung gehabt.
Wenn der wüßte!
Nichts und niemand, hätte mich davon abhalten können, ihn zu küssen.
Seit Wochen verzehrte ich mich schon nach ihm, meine Träume, zeigten es mir immer wieder aufs Neue.
Sein Körper war so warm gewesen, seine Hände zärtlich und stark. Ich hatte mich geborgen gefühlt.
Ich vermisste es wahnsinnig, einfach nur im Arm gehalten zu werden und die Nähe eines Menschen, nein, Edwards Nähe zu spüren.
Warum mußte das Leben so ungerecht sein? Wir hatten einander verloren, obwohl wir uns so sehr liebten. Aber manchmal reicht Liebe allein einfach nicht aus.
Wir würden uns unser Glück, Schritt für Schritt wieder erarbeiten müssen. Jetzt wo ich mir endlich eingestehen konnte, dass ich ihn wiederhaben wollte, war es leichter für mich zu warten.
Wenn Edward Geduld bewies, würden wir es schaffen!
Beruhigt und voller neuer Zuversicht ging ich wieder ins Bett und schlief seit langem wieder traumlos.
Am nächsten Morgen weckten mich helle Sonnenstrahlen, da ich vergessen hatte, die Jalusien hinunterzulassen. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass es neun Uhr am Vormittag war. Eine gute Zeit aufzustehen. Ich hatte für den frühen Nachmittag Shelley eingeladen und wollte vorher noch etwas aufräumen. Alice wollte mit Jasper einen Ausflug machen, sie wußte allerdings nicht, wohin es ging. Ich vermutete stark, dass es etwas mit seinem geplanten Antrag zu tun hatte, war mir aber auch nicht sicher.
Die Glückliche war noch völlig ahnungslos. Nach so kurzer Zeit, rechnete sie sicher nicht mit einem Heiratsantrag. Aber so war Jasper nun mal, er machte keine halben Sachen.
Ich stand auf und beschloss ein Bad zu nehmen. Das hatte ich schon lange nicht getan. Zum aufräumen blieb immer noch genug Zeit. Genüßlich ließ ich mich, ein paar Minuten später, ins heiße Wasser sinken.
Ohh, tat das gut. Ich merkte wie sämtliche Anspannung in mir sich auflöste und ließ meine Gedanken schweifen.
Ich strich leicht über meinen Babybauch und versuchte mir vorzustellen, wie das Baby aussehen würde. Ich hatte keine Ahnung welches Geschlecht das Kind hatte, ich wollte es aber unbedingt schon vor der Geburt wissen. Aber noch mußte ich mich etwas gedulden. Möglicherweise konnte man beim nächsten Ultraschall schon etwas erkennen, immerhin war ich jetzt schon Anfang fünfter Monat. Der letzte Termin, war ja schon zwei Wochen her und in weiteren zwei Wochen, wurde der nächste fällig.
Edward wollte auf jeden Fall wieder dabei sein, er war schon ganz aufgeregt, bei dem Gedanken, sein KInd wiederzusehen.
Leicht ließ ich meine Hand durch das Badewasser gleiten und lehnte mich behaglich zurück.
Edward.
EIn genüßliches Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus , als ich an ihn dachte.
Komischerweise mußte ich an unsere Hochzeitsnacht denken. Damals war ich die glücklichste Frau der Welt.
FLASHBACK
Edward und ich waren unterwegs nach Aspen. Es war tiefster Winter und wir hatten beschlossen, die Flitterwochen, in einer romantischen Hütte in den Bergen zu verbringen.
Da wir beide leidenschaftliche Skifahrer waren, wußten wir auch schon, was wir außerhalb des Bettes unternehmen konnten. Aber ich hatte die starke Vermutung, dass wir dieses kaum verlassen würden. Edward war schon von Anfang an ein sehr körperlicher Mensch gewesen und die letzten Wochen und Monate, waren sehr anstrengend gewesen. Ich hatte das College abgeschlossen, und Edward, der ja schon vorher fertig war, hatte eine Stelle als Pflichtverteidiger am hiesigen Gericht. Er stand ja noch am Anfang seiner Karriere und mußte daher noch kleine Brötchen backen.
Die Hochzeit war eine kleine intime Feier gewesen, nur im engsten Familienkreis. Nach einem wundervollen Essen, hatten Edward und ich unser Gepäck genommen und waren, nach einigen Stunden Reisezeit, in Aspen angekommen
Ein Hubschrauber brachte uns schließlich zu der kleinen, aber luxuriösen Hütte, in der wir die nächsten zwei Wochen verbringen würden. Als ich den Hubschrauber sah, dachte ich zum ersten Mal darüber nach, wieviel Geld die Cullens tatsächlich haben mußten. Auch wenn er nur gemietet war, mußte es doch ein Vermögen gekostet haben. Auch eine Hütte hier zu mieten war kein Pappenstiel.
Immerhin war es mehr eine Villa in Miniaturausgabe. Sie war sehr rustikal , aber gemütlich eingerichtet. Der Mittelpunkt des Wohnzimmers bildete der große Kamin, vor dem, wie konnte es anders sein, ein großes Bärenfell lag.
Wir hatten fließend Wasser und Strom, der durch einen Generator erzeugt wurde. Eine kleine Küche, ein winziges Bad mit Dusche und ein Schlazimmer bildeten den Abschluss.
Edward machte sofort Feuer im Kamin, auch wenn der Reiseveranstalter dafür gesorgt hatte, dass die Hütte vorgeheizt wurde. Bald schon erfüllte wohlige Wärme den Raum.
Nach einigen Minuten flackerte ein fröhliches Feuer im Kamin und ich hatte, in der Zwischenzeit, unser Gepäck im Schlafzimmer verstaut.
Auspacken konnten wir morgen noch, daher suchte ich nur die notwendigsten Sachen für die Nacht raus.
Während Edward noch im Wohnzimmer hantierte, inspizierte ich die Vorräte in der Küche.
Da gab es reichliche Auswahl an Lebensmitteln, für die Zeit, die wir hier waren. Der kleine Vorratsraum war prall gefüllt, Getränkekisten standen aufgestapelt daneben und auch die Gefriertruhe war gut gefüllt. Zufrieden ging ich zurück zu Edward.
"Na, mein Schatz, gefällt es dir hier?"
"Es ist wundervoll," antwortete ich glücklich," es ist genau wie ich es mir vorgestellt hatte. Endlich haben wir Zeit für uns, und keiner..."
Er unterbrach mich mit einem Kuss und beendete dann meinen Satz.
"Und keiner der uns stört."
Er lächelte mich strahlend an, seine Hände fuhren an meinen Seiten auf und ab.
"Was hältst du davon, wenn wir den Reisestaub loswerden? Wir könnten zusammen duschen," sagte er heißer an meinem Ohr.
"Das...das....wäre eine tolle Methode ....um ....Wasser zu....sparen," brachte ich stöhnend hervor, da er mein Ohrläppchen zwischen die Zähne gezogen hatte und daran knabberte.
Er nahm mich auf die Arme und trug mich in Richtung Badezimmer.
"Alles für die Umwelt, Mrs.Cullen," sagte er grinsend.
Ich kicherte.
"Mrs. Cullen, das hört sich noch ziemlich merkwürdig an."
Er hatte mich im Bad wieder auf die Füße gestellt. Er schälte mich unter, vielen Küssen, aus meinen Kleidern und auch ich zog ihn aus.
Unter der Dusche drehte er das Wasser an. Bald schon durchzogen Dampfschwaden den kleinen Raum, während er mir mein Haar wusch. Sanft seifte er meinen Körper ein, ließ keinen Zentimeter Haut aus. Seine Hände fuhren über meine nassen Rundungen, massierten sie und innerhalb kürzester Zeit lehnte ich mich willenlos mit dem Rücken an ihn. Den Kopf an seiner rechten Schulter beobachtete ich, wie sich seine Hände von hinten nach vorne bewegten und meine empfindlichen Brüste umfaßten. Stöhnend rollte ich den Kopf hin und her, lange würde ich diese Folter nicht mehr aushalten.Als er dann auch noch eine Hand, über meinen Bauch nach unten gleiten ließ, war es um mich geschehen. Heftig drängte ich ihn an die Wand und küßte ihn gierig. Meine Zunge nahm sich von seinem Mund soviel sie konnte, auch meine Hände waren nicht untätig und umfaßten seine Erregung.
"Laß uns ins Wohnzimmer, das ist mir zu eng hier," brachte er stockend raus.
Nackt und nass wie ich war, trug er mich zum Fell und ließ mich darauf nieder. Das Feuer trocknete schnell unsere Körper, während wir uns leidenschaftlich streichelten und küßten. Heftig drang er in mich ein.
"Es tut mir leid, Bella. Ich kann jetzt nicht sanft sein, ich will dich zu sehr," stöhnte er haltlos und fing an sich schnell zu bewegen. Bei jedem Stoß sah er mir in die Augen, er war so wild, dass er mich fast vom Boden hob mit seinem Rhytmus. Ich klammerte mich an ihn, als ich spürte, dass mein Orgasmus nicht mehr weit war.
Schon bald war es soweit. Ich biß in seine Schulter, während er seine Lust ungehemmt hinausschrie.
Wir kamen in diesen zwei Wochen wenig zum Skifahren. Es waren die schönsten Tage in unserem Leben. WIr lachten, wir liebten und neckten uns. Oft lagen wir zusammengekuschelt vor dem Kamin und sahen uns nur in die Augen. Die Nähe, die wir spürten, überwältigte uns beide und wir schworen uns, immer um unsere Liebe zu kämpfen.
FLASHBACK ENDE
Wann hatten wir damit aufgehört? Es war schon vor Tanya nicht so wie früher, sie war nur der letzte Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte.
Je mehr Erinnerungen in mir aufkamen, umso sicherer wurde ich, dass ich um mein Glück mit Edward kämpfen würde. Ich konnte und wollte ihn nicht aufgeben.
Doch alles zu seiner Zeit, denn die hatten wir ja.
Um vierzehn Uhr klingelte es an der Haustür und ich ließ Shelley rein.
Die rauschte an mir vorbei und ließ sich sichtlich gefrustet auf meinem Sofa nieder.
"Welche Laus, ist dir denn über die Leber gelaufen?," fragte ich sie verblüfft.
"Die Laus hat einen Namen. Peter Cullen!," antwortete sie und blähte die Nasenflügel.
Mann oh Mann, die war ja immer noch sauer.
"Was ist denn jetzt schon wieder passiert?"
"Ich habe mich gestern noch mit einer alten Freundin in einem Club getroffen. Jetzt rate mal, wer da noch anwesend war?"
"Peter," sagte ich schlicht.
"Genau, du wirst es nicht glauben," sagte sie aufgebracht," er hatte doch tatsächlich die Frechheit ,dort mit einer Frau aufzutauchen. So eine aufgetakelte Rothaarige. Du hättest sie mal sehen sollen. Die hatte soviel Silikon in ihrem Busen, damit könntest du eine ganze Häuserfront abdichten.Und Tonnen von Make-Up, die braucht doch Stunden, um sich das vom Gesicht zu kratzen. Von ihrer Kleidung will ich gar nicht erst anfangen, denn das ,was sie anhatte, verdient den Begriff gar nicht," schloß sie verächtlich.
Prustend vor Lachen hielt ich mir den Bauch und sie sah mich böse an.
"Was ist denn daran so witzig?" fragte sie eingeschnappt.
"Du bist ja eifersüchtig," rief ich immer noch lachend.
Entsetzt öffnete sie die blauen Augen.
"Niemals! Doch nicht auf so eine und ...doch nicht...wegen IHM," rief sie.
"Oh, doch. Du bist eifersüchtig. Leugnen ist zwecklos. Was ist dann passiert? Ich will jede Einzelheit wissen."
Sie wurde plötzlich knallrot.
"Er hat mich geküßt, schon wieder! Erst haben wir uns furchtbar gezankt und dann hat er mich einfach geküßt! Was ist nur mit diesem Kerl los. Immer wenn ihm die Argumente ausgehen, setzt er seinen Körper ein."
"Hat es denn funktioniert?" kicherte ich belustigt.
"Jaaa," jammerte sie verzweifelt und ich bekam schon wieder einen Lachkrampf.
"Wie soll ich ihm denn jemals wieder unter die Augen treten. Erst halt ich ihm eine Standpauke und dann, mach ich willenlos, alles was er will."
"Darum würd ich mir keine Sorgen machen, Shelley. Er ist sowas gewohnt. Die Frage ist nur was du jetzt tun willst."
"Ich mach Doppelschichten im Krankenhaus. Ich werde so müde sein, dass ich nicht einen Gedanken mehr an ihn verschwenden werde," meinte sie völlig überzeugt.
"Wir werden sehen, sag mal, was ganz anderes. Weißt du was Jasper heut mit Alice vorhat?"
Shelley lächelte geheimnisvoll und begann zu erzählen.
Alice PoV
Sonntag morgen wurde ich von Jasper mit sanften Küssen geweckt.
"Aufwachen, Liebes! " drängte er zärtlich," es ist Zeit aufzustehen."
Ich schnurrte und streckte meinen Körper.
"Muß das sein? Es ist doch Sonntag, wir könnten den Tag im Bett verbringen. Laß uns den Ausflug verschieben," bat ich ihn noch etwas verschlafen.
"Keine Chance, komm schon. Beweg deinen süßen Hintern ins Badezimmer, ich mach schonmal Frühstück, denn in spätestens einer Stunde müssen wir los," sagte er gnadenlos.
Ich kannte diesen Tonfall, er würde sich nicht umstimmen lassen.
Schmollend stand ich auf, was er mit einem frechen Grinsen quittierte.
Beim Frühstück versuchte ich in seinem Gesicht zu lesen. Er wollte mir einfach nicht verraten, was er vorhatte, dabei starb ich fast vor Neugier. Hibbelig rutschte ich auf meinem Stuhl hin und her. Jetzt war ich diejenige, die es kaum erwarten konnte loszukommen.
Er erbarmte sich meiner und wir saßen nach einigen Minuten in seinem Porsche. Er ließ das Verdeck hinunter, da die Sonne strahlend schien und brauste in einem Höllentempo los.
Entsetzt schloß ich die Augen. An seinen Fahrstil würde ich mich nie gewöhnen.
"Wo geht die Fahrt denn hin, falls wir sie überlegen?" startete ich einen neuen Versuch.
Er grinste mich nur an und schüttelte den Kopf.
"Vergiß es, Kleines. Ich werd es dir nicht verraten. Hab noch ein wenig Geduld. Wir sind bald da."
Nach ca. einer Stunde Fahrt, griff er plötzlich ins Handschuhfach. Er zog eine dunkle Brille hervor.
"Kannst du die bitte aufziehen? Du wirst nichts mehr sehen, aber ich habe eine Überraschung für dich, daher muß ich dich bitten die zu tragen."
Skeptisch setzte ich sie auf. Totale Dunkelheit!
"Jasper, was soll das alles? Wo bringst du mich hin?"
Er lachte nur und vertröstete mich .
Ein paar Minuten später merkte ich wie der Wagen hielt.
Er half mir vorsichtig raus und führte mich ein ganzes Stück weit.
Wir waren außerhalb der Stadt, das hatte ich vorher schon bemerkt, aber jetzt schienen wir uns auf einem Feld zu befinden.
"Du kannst die Brille jetzt absetzen," bat er mich.
Ich gehorchte und blinzelte erstmal, wegen der plötzlichen Helligkeit.
Wir waren tatsächlich auf einem Feld und standen vor einem riesigen Heißluftballon.
Überwältigt sah ich ihn an. Das war schon immer ein Traum von mir gewesen. Woher wußte er das?
"Oh mein Gott, wir werden fliegen," rief ich begeistert und hüpfte vor Aufregeung auf und ab.
Er lachte und half mir in den Korb hinein.
"Ich hoffe, die Überraschung ist mir gelungen?"
Ich nickte eifrig und wartete darauf, dass der Mann der auf uns gewartet hatte miteinstieg.
Doch nichts dergleichen geschah.
"Will er nicht mitfliegen?" fragte ich ängstlich.
"Nein, wir sind allein. Keine Angst, ich mach das nicht zum ersten Mal. Du bist völlig sicher bei mir."
Er zog an einer Schnur und ein lautes Zischen erklang. Über uns schoß eine Art Feuerfontäne hoch und wir hoben langsam ab.
Fasziniert beobachtete ich, wie wir schnell an Höhe gewannen. Die Stille um uns rum war überwältigend, alles sah so klein aus und die alltäglichen Probleme waren weit weg. Ich lehnte mich an Jasper und genoss seine Nähe und den Flug.
"Glücklich?," flüsterte er mir leise ins Ohr.
"Hmm, seh sogar. Ich danke dir, dass du mir das schenkst. Es ist einfach nur atemberaubend, du bist atemberaubend," antwortete ich den Tränen nahe.
"Ich liebe dich, Alice. Ich wollte dir einen ganz besonderen Moment schenken. Noch nie hat mich ein Mensch so glücklich gemacht wie du. Du bist meine Sonne und ich will nie wieder ohne dich leben müssen."
Er zog plötzlich etwas aus seiner Jackentasche. Es war ein kleines Kästchen und als er es öffnete, stockte mir vor Überraschung der Atem. Es war ein Ring.
Er nahm ihn raus und sah mir tief in die Augen.
"Alice, ich möchte dich immer bei mir haben, mit dir aufwachen und einschlafen. Du bist diejenige, mit der ich eine Familie gründen möchte, diejenige mit der ich alt werden möchte."
Die Tränen schossen mir aus den Augen , bebend sah ich wie er auf die Knie sank.
"Alice, würdest du mir die Ehre erweisen und meine Frau werden."
Jetzt weinte ich richtig.
"Ja, ich will," heulte ich ," ich will deine Frau werden. Ich liebe dich doch auch so sehr. Versprich mir, dass du mich nie verlassen wirst."
Er stand auf und steckte mir den Ring an den Finger.
"Ich verspreche es, Liebes," sagte er fest und küßte mich.
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