Inhalt:

Edward Cullen ist ein erfolgreicher Staranwalt und seit fünf Jahren mit Bella verheiratet. Die beiden leben sich auseinander da er seine junge Frau zu oft alleine lässt. Als ihm auch noch seine attraktive Kollegin Tanya offen Avancen macht eskaliert die Situation. (Edward/Bella Pairing)Happy-End garantiert.

© by Vivian (Die Charaktere gehören Stephenie Meyer)

Montag, 29. November 2010

Kapite 3 - Warten

Ich lag in meinem Bett und starrte auf das Display der Uhr.
Es war schon kurz nach eins! Wo blieb er nur?
Konnte es wirklich sein, dass die Umplanung so lange dauerte?
Ich versuchte wirklich nicht unfair zu sein. Natürlich war sein Job wichtig, nur hatte ich mehr und mehr das Gefühl, dass ich auf seiner Prioritätenliste immer weiter nach unten rutschte.
Oh Mann, ich fing langsam an paranoid zu werden. Vielleicht steigerte ich mich zu sehr in etwas hinein. Meine Eifersucht auf Tanya machte es auch nicht besser. Edward liebte mich, auch wenn er es im Moment nicht so zeigte wie sonst.
Er nahm seine Arbeit sehr ernst und gab immer hundert Prozent. Dieser Fall schien auch eine besondere Bedeutung zu haben.
Ein Bauunternehmer wurde verdächtigt, seine Ehefrau ermordet zu haben. Malloy, so sein Name, war eine bekannte Persönlichkeit in Seattle und da der ganze Fall auf reinen Indizien beruhte, war es ein gefundenes Fressen für Fernsehen und Presse. Ein neuer Zeuge würde die Verteidigung erschweren und sie mußten natürlich auf die neue Beweislage eingehen. Das plötzlich aus dem Nichts jemand auftauchte und behauptete neue Informationen zu haben, war gelinde ausgedrückt eine Katastrophe. Vor allem da er nicht wußte, was er aussagen würde.

Kein Wunder, dass Edward angespannt war. Dieser neue Belastungszeuge bedeutete einen herben Rückschlag.
Einen solchen Prozess zu verlieren, wäre eine Blamage für Edward und  die Kanzlei. Ich beschloß, ihm mehr Verständnis entgegenzubringen, schließlich würde die Verhandlung nicht ewig dauern und es wäre bald wieder wie früher.
Plötzlich hörte ich Schritte im Flur. Die Tür des Schlafzimmers öffnete sich leise und er trat ein.
Der Mond schien ins Zimmer und beleuchtete seine hochgewachsene Gestalt. Wie immer, wenn ich Ihn sah, raubte es mir den Atem. Er war so wunderschön.
Seine bronzenen Haare, die tiefgrünnen Augen, sein perfekter Körper und sein sinnlicher Mund, der so herrlich küssen konnte.
Ich würde niemals müde werden, ihn anzuschauen.
Er merkte nicht, dass ich noch nicht schlief. So leise wie möglich, entkleidete er sich, bis auf die Boxershorts und stieg zu mir ins Bett. Ich spürte einen sanften Kuss auf meinem Haar und drehte mich leicht, um in seine Augen schauen zu können.
"Hey," sagte ich zart.
"Du bist ja noch wach," antwortete er weich.
"Ich wollte nicht einschlafen, ohne Dich nochmal zu sehen. Ich hab dich vermisst."
Er antwortete nicht, sondern küsste mich lächelnd auf die Stirn. Seine Lippen glitten langsam über meine Wangen zu meinem Mund.
Sanft presste er sie auf meine und ich öffnete ihn augenblicklich. Er quittierte das mit einem sanften Stöhnen. Seine weiche Zunge glitt an meiner entlang, zog sich zurück und kam wieder.
Leidenschaftlich küssten wir uns und ich war im siebten Himmel. Endlich.
"Das hat mir so sehr gefehlt. Du hast mir gefehlt," keuchte ich, als sich sein Mund an meinem Hals festsog.
"Bella , du machst mich wahnsinnig," brachte er atemlos hervor.
Mit zitternden Händen versuchte er mein Oberteil aufzuknöpfen, aber er war bereits so erregt, dass ihm die winzigen Knöpfe immer wieder entglitten.
Ungeduldig riss er das Oberteil einfach auf und ich lag entblöst vor ihm. Er heftete seinen Mund sofort auf meine Brust, küsste, leckte und saugte, bis ich mich wild unter Ihm wand.
Meine Pyjamahose stellte für Ihn kein großes Hindernis dar, ebensowenig wie mein Höschen, das irgendwo im Zimmer landete. Sein Mund setzte die Erkundungsreise auf meinem Körper fort, und schon bald lag ich, völlig willenlos, unter ihm und genoss es, ihn wieder zu spüren.
Doch ich wollte nicht nur nehmen. Erregt dreht ich Ihn auf den Rücken,  tauchte meine Zunge in seinen Bauchnabel, und liebkoste bald schon seine Männlichkeit. Bebend lag er da, die Augen halb geschlossen.
"Wenn du so weitermachst, ist es schneller vorbei, als Dir lieb ist," wisperte er heiser. Ich grinste frech und schon lag ich wieder auf dem Rücken. Lächelnd sah ich ihn an und während er mir tief in die Augen sah, drang er quälend langsam in mich ein.
Er liebte mich erst zärtlich und sanft, doch mit jedem Eindringen steigerte sich die Lust. Immer heftiger wurden wurden seine Bewegungen, immer eindringlicher sein Rhythmus. Ich passte mich ihm an und schon bald kamen wir beide gleichzeitig zum Höhepunkt.
Glücklich kuschelte ich mich an Edward, während er gedankenverloren meinen Rücken streichelte.
Irgendetwas stimmte nicht mit ihm, das spürte ich. Doch die Stimmung zwischen uns war so friedlich, dass ich mich nicht traute, ihn zu fragen. Nichts sollte diesen perfekten Moment stören. Mit einem Seufzen schlief ich in seinen Armen ein.

Als ich am nächsten Morgen erwachte, lag ich allein im Bett. Ob er schon lange weg war? Den Bademantel überstreifend, machte ich mich auf den Weg nach unten in die Küche. Er war noch da und telefonierte. Leise, um Ihn nicht zu stören, betrat ich die Küche und sah, dass er mit dem Rücken zu mir an der Theke lehnte.
Er lachte leise und seine folgenden Worte ließen mir das Blut in den Adern gefrieren.
"Nein, Tanya . Sie war nicht böse. Ich hab mein Zuspätkommen auch wieder gut gemacht. Ja... Ja, ich beeil mich schon, um zu Dir ins Büro zu kommen," wieder ein leises lachen von ihm, "du kannst es wohl kaum abwarten. Keine Sorge, in einer Stunde, kannst du meinen Anblick den ganzen Tag genießen."
Seine Stimme klang flirtend.
Er drehte sich in meine Richtung und seine Augen weiteten sich kurz.
"Ich muss Schluss machen. Wir sehen uns."

Bebend vor Wut stand ich da und versuchte, meine Fassung zu bewahren. Vergebens.

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