Edward Pov
Ich sah Bella hinterher, als sie sich aufmachte um nach Peter und Shelley zu sehen. Sie sah einfach atemberaubend aus. Die Schwangerschaft tat ihr gut, denn sie hatte noch nie strahlender und schöner auf mich gewirkt, als jetzt. Ihre Haut war schon immer ungewöhnlich rein gewesen, doch jetzt zierte eine gesunde, leichte Röte ihre Wangen, das war mir vor zwei Wochen erstmalig aufgefallen. Sie wirkte, als würde sie ständig erröten, was sicherlich mit der vermehrten, schwangerschaftsbedingten Durchblutung zusammenhing. Dr. Webber hatte erzählt was für Höchstleistungen ihr Körper vollbrachte. Nicht nur, dass mehr Blut durch ihren Körper gepumpt wurde, nein, auch die körperlichen Veränderungen innerhalb kürzester Zeit, waren nicht ohne. Ich war enorm stolz, wie gelassen sie mit ihrem Körper umging. Man sah ihr an, dass sie sich wohl fühlte und die Schwangerschaft genoss.
Früher hatte ich mich schon gefragt, wie ich es wohl finden würde, wenn ihr Körper anfing sich zu runden. Ob ich sie noch genauso attraktiv finden würde? Okay, das wareigentlich nicht der Punkt. Ich würde sie auch noch toll finden, wenn sie kugelrund durchs Leben laufen würde. Vielmehr hatte ich Angst, von der ganzen Situation überfordert zu werden. Diese Befürchtungen hatten sich als haltlos erwiesen. Ich fühlte nur überwältigende Freude und Liebe für Bella und das Baby.
Nur die Begleitumstände machten mir Sorgen. Bella bestand immer noch darauf allein zu bleiben. Sie bezog mich zwar mit ein, wofür ich ihr sehr dankbar war, aber ich wäre glücklicher und auch beruhigter, wenn sie in meiner unmittelbaren Nähe wäre. Aus diesem war auch wieder in unser Haus zurückgezogen, da ich mir insgeheim doch Hoffnungen machte, dass sie noch vor der Entbindung zurückkommen würde. Ich würde ihr auf jeden Fall das Angebot machen, die letzten Tage vor dem errechneten Geburtstermin ins Haus zu ziehen. Falls sie ablehnte, würde ich notfalls mit einem Schlafsack vor ihrer Haustür kampieren.
Die Einladung heute früh, hatte meine Laune katapultartig in die Höhe schießen lassen. Sie schien wieder meine Nähe zu suchen und meine mühsam eingehaltene Zurückhaltung trug erste Früchte. Trotzdem fiel es mir furchtbar schwer, nicht meinem Drang zu folgen und sie zu küssen bis uns die Luft ausging. Noch nie hatte ich es so lange ohne Sex ausgehalten! Jede Nacht träumte ich von ihr, es waren wirklich heiße Träume, die mich frustriert und unbefriedigt aufwachen ließen. Ich wusste genau, dass ich sie verführen konnte, wenn ich es darauf anglegte. Aber ich würde mich hüten! Das würde sie mir am nächsten Morgen nicht verzeihen, also war ich brav und litt still vor mich hin. Ob es ihr genauso ging?
Emmets Stimme unterbrach meine Geddaken.
"Jetzt ist Bella auch verschollen. Hast du irgendwas Besonderes in der Küche, Alice?"
Diese errötete und erwiderte.
"Emmet, es ist doch Jaspers Küche und nicht meine," flüsterte sie verlegen.
Jasper nahm ihre Hand und küsste sie.
"Das seh ich aber anders," sagte er gefühlvoll und wieder einmal vergaßen sie alles um sich rum.
Die Zwei waren wirklich wahnsinnig ineinander verliebt. Es hatte mich schon überrascht, dass Jasper ausgerechnet von so einem Knirps wie Alice eingefangen wurde. Ich hätte nie vermutet, dass sie seinem Beuteschema entsprach. Auch wenn ich ihn vorher nicht persönlich kannte, sein Ruf, was seinen Frauenverschleiß anging, war geradezu legendär. Ihn jetzt so zahm und verliebt, neben Alice zu sehen, zeigte mal wieder, was eine Frau mit einem Mann anstellen konnte.
Aber immerhin hatte er sich ordentlich ausgetobt. Er war fast so schlimm gewesen wie Onkel Peter, aber nur fast. Der würde sich nie von einer Frau einfangen lassen. Es waren wirklich Legionen von Frauen, die durch sein Bett gegangen waren und mir tat die Frau leid, die sich mal ernsthaft in ihn verlieben würde.
Apropos, Peter.
Weder er, Shelley oder Bella tauchten wieder auf.
Ich stand auf und entschuldigte mich kurz. Auf dem Flur sah ich Bella vor der Küchentür stehen. Sie hielt sich die Hand vor den Mund und versuchte nicht in lautes Lachen auszubrechen. Schnell sah ich warum. Hinter ihr stehend, beobachtete ich den Schlagabtausch zwischen Shelley und Peter, der in einem leidenschaftlichen Kuss endete. Bella zog leise die Tür wieder zu und drehte sich mit breitem Grinsen um. Erschrocken zuckte sie zurück und ich sagte.
"Wie es aussieht, brauche ich jemanden der mich nach Hause fährt."
Sie grinste.
"Du Ärmster, ich kann natürlich nicht zulassen, dass du laufen mußt."
"Bietest du dich als Chauffeur an?"
"Ich denke, das läßt sich einrichten."
Sie zog mich am Arm Richtung Eßzimmer, als wir aus der Küche ein lautes Klatschen hörten.
" Aua," hörte man Peters entrüstete Stimme," spinnst du. Das hat weh getan."
Die Tür ging auf und eine wutschnaubende Shelley kam heraus.
"Das haben sie nun davon, sie...sie....sie Grapscher. Kein Mann faßt mir ohne Erlaubnis unter den Rock, ich hoffe, sie kriegen diese Information in ihrem mickrigen Hirn unter. "
Peter lehnte am Türrahmen und rieb sich die schmerzende Wange.
"Du hast aber ganz schön lange gebraucht, bevor du dich daran erinnert hast, dass du nicht willst. Oder hab ich mir dein Stöhnen nur eingebildet," fragte er mit einem aufreizenden Grinsen.
"Oh, es ist unverschämt mir sowas unter die Nase zu reiben. DICH werde ich nie an mein Höschen lassen, sei dir dessen Gewiss."
Sie hatte es wohl aufgegeben ihn zu Siezen.
Bella und ich standen wie Statisten daneben und hörten fasziniert zu, wie sich die zwei an die Gurgel gingen. Keine Frau hatte bisher so mit ihm geredet.
"Dein Höschen kannst du behalten, mein Engel. Es ist was ganz anderes, dass ich von dir will. Und ich schwöre dir, ich werde es bekommen."
"Eher friert die Hölle zu, Cullen."
Schwer atmend stand sie vor ihm, bereit sich mit Händen und Zähnen zu verteidigen.
"Was für ein aufreizendes, kleines Biest du bist," flüsterte Peter erheitert.
"Pah, spar dir die Nettigkeiten. Ich will dich nie wiedersehen."
Shelley ließ ihn stehen und ging wieder zurück ins Eßzimmer.
Jetzt konnten wir nicht mehr an uns halten und brachen in Gelächter aus.
"Das ich das noch erleben darf. Endlich eine Frau, die dir nicht gleich bebend zu Füßen sinkt," kicherte ich belustigt.
Peter schien nicht böse.
Mit einem jungenhaften Lächeln zuckte er die Schultern.
"Sie hat mich kalt erwischt," bestätigte er.
Bella sah Peter plötzlich sehr streng an.
"Peter, ich möchte dich um eines bitten. Spiel nicht mit ihr. Wenn du es nicht ernst meinst, dann laß sie laufen. Sie wird dir nicht widerstehen können auf Dauer, aber sie ist zu schade für eine kurze Affäre."
"Ich werde darüber nachdenken, okay! Kannst du Edward heimfahren, ich muss noch woanders hin?"
Bella nickte, es war ja eh schon so geplant.
Nachdem wir uns von den anderen verabschiedet hatten, fuhr Bella mich zurück in unser ehemaliges Haus. Die Fahrt war viel zu schnell zu Ende und wir saßen uns still im Wagen gegenüber. Ich wollte es hier noch nicht enden lassen.
"Kommst du noch mit rein?"
Sie zögerte.
"Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee wäre."
"Nur ein paar Minuten," bettelte ich und schenkte ihr mein schönstes, schiefes Lächeln. "Ich verspreche, ich werde brav sein. Ich mach dir auch einen Kaffee," lockte ich.
Sie liebte Kaffee.
"Es ist gemein mich mit sowas zu ködern," schmollte sie.
Sie sah einfach entzückend aus, wenn sie ihre Lippen so niedlich spitzte. Am liebsten hätte ich sie geküsst und nie wieder damit aufgehört.
"Also gut," meinte sie schließlich," aber nur ein paar Minuten. Und ich will meinen Kaffee."
"Zu Befehl, Chef! ", scherzte ich.
Ich brachte Bella ihren Kaffe und setzte mich zu ihr auf die gemütliche Couch. Wir saßen uns leicht schräg gegenüber und sahen uns leicht befangen an. Wir waren schon lange nicht mehr ganz allein in einem Raum gewesen und sie wirkte auf einmal unheimlich schüchtern. Gerade jetzt, musste ich an damals denken, als sie das erste Mal bei mir in meinem Zimmer war.
FLASHBACK
Seit zwei Wochen war ich jetzt offiziell mit Bella zusammen und hatte sie heute erstmals Esme und Carlisle vorgestellt. Beide waren begeistert von der Tatsache, dass ich endlich mit einem "normalen" Mädchen liiert war. Vierzehn Tage waren ein absoluter Rekord für mich, vor allem in anbetracht der Tatsache, dass ich noch nicht mit ihr geschlafen hatte. Mehr als Küsse gab es nicht und das machte mir langsam schon zu schaffen. Ich wollte es mir nicht woanders holen, dafür bedeutete sie mir zu viel, doch meine Triebe wurden in den letzten Jahren immer regelmäßig befriedigt und ich musste nie länger als zwei drei Tage ohne eine Frau auskommen. Ehrlich gesagt, stand ich kurz vorm explodieren und ich musste mich ganz schön zusammennehmen, um Bella nicht zu verschrecken. Sie war in der Hinsicht noch ein unbeschriebenes Blatt und wäre völlig überfordert.
Ich beobachtete, wie sie vor mir die Treppe zum oberen Stockwerk hochstieg, wo sich mein Zimmer befand. Sie war sichtlich nervös, denn sie stolperte mehrmals. Grinsend nahm ich es wahr. Es war süß, dass sie so stark auf mich reagierte. Normalerweise war sie nicht so tollpatschig. Ihr niedlicher Hintern schwang direkt vor mir hin und her, sodass mir langsam doch die Hose eng wurde.
Sie war noch Jungfrau. Dies hatte sie mir vor ein paar Tagen gestanden, als sie meine Hand aufhielt, die während dem Küssen in ihrer Hose verschwinden wollte. Es hatte mich nicht überrascht. Sie küsste und liebkoste mich zwar leidenschaftlich, aber doch ein wenig unbeholfen. Man merkte ihr die mangelnde Erfahrung deutlich an. Komischerweise störte es mich überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich freute mich darauf ihr alles beizubringen, ihren unschuldigen Körper zu entdecken.
Vor ihr hatte es mich genervt, wenn die Mädels mich nicht gleich ranließen. Ich hatte sie einfach gegen ein willigeres Exemplar eingetauscht. Mit neunzehn war ich schon sehr erfahren und hatte schon halb Forks im Bett gehabt. Es ging mir nur um meine körperliche Befriedigung, die Gefühle der Mädchen interessierten mich nicht. Ich sagte ihnen von Anfang an, dass ich keine Beziehung wollte. Doch genau das, schien sie noch mehr anzuspornen. Jede versuchte Edward Cullen zu bekehren, wollte diejenige sein, die ihn zähmte.
Was diese aufgetakelten Tussen wohl denken würden, wenn sie feststellten, dass es ausgerechnet Bella Swan geschafft hatte, mich zu rumzukriegen. Sie entspach eigentlich gar nicht dem Typ Frau, den ich bisher bevorzugt hatte. Als sie mir aber im Polizeirevier, den Kaffee über die Hose geschüttet hatte, war es um mich geschehen. Ein Blick in diese wunderbaren Augen und ich war verloren. Sowas hatte ich noch nie erlebt. Für Bella wollte ich mich zurückhalten und ihr Zeit lassen. Es fiel mir jedoch zunehmend schwerer. Sie sehnte sich genauso danach wie ich, das spürte ich, aber sie hatte Angst vor dem Unbekannten.
Im meinem Zimmer sah sie sich überwältigt um.
"Wow, du hast ja eine riesige Fensterfront hier, das sieht unglaublich aus. Und deine CD-Sammlung. Hast du das alles schon angehört?" fragte sie mich aufgeregt.
Ich musste lächeln, sie war einfach zu goldig.
"Damit locke ich die Frauen hierher," sagte ich völlig ernsthaft," das ist besser als eine Briefmarkensammlung."
Mit großen Augen sah sie mich an und ich nahm sie lachend in den Arm.
"Das war nur ein Scherz, Süße. Ich bin ein Musikfreak und höre alles was mir in die Finger kommt."
Langsam zog ich sie in Richtung Bett. Die Cds konnte sie sich nachher noch anschauen. Ich fing an sie zu küssen und die Erregung gewann Überhand bei mir. Leidenschaftlich drückte ich sie aufs Bett und legte mich halb auf sie. Sie schmeckte so gut und ihr Duft machte mich wahnsinnig. Meine Lippen glitten über ihr Gesicht, kein Make-up überdeckte die zarte Haut.Ungehindert konnte ich sie genießen. Bella atmete stockend, schob mich ein wenig zurück. Ich sah auf sie hinunter.
"Tut mir leid," flüsterte ich," es ist grad mit mir durchgegangen."
"Schon gut, mach nur langsam, okay."
Sie ließ mich!
"Bist du sicher?" fragte ich sie. Nichts lag mir ferner, als sie zu überrumpeln.
"Ich will dich, Edward. Ich hab nur ein bißchen Angst, das ist alles."
"Ich werde vorsichtig sein. Wenn du nicht mehr willst, hör ich sofort auf, versprochen."
Ich beugte mich wieder zu ihr, verschloß ihren Mund mit meinem. Unsere Küsse wurden immer leidenschaftlicher, drängender, meine Hände befreiten sie von ihrer Kleidung und legten ihren vollkommenen Körper frei. Zart liebkoste ich ihre Brüste, die Spitzen zogen sich zusammen und als ich sie erstmal in den Mund zog, bäumte sie sich unter mir auf. Erregt saugte ich an ihren süßen Brüsten und fing an, meine Hand langsam in ihr Höschen zu schieben. Sie versteifte sich kurz, enspannte sich aber schnell.
Milchige Feuchtigkeit machte mir das Eindringen leicht und sie fing an leicht ihre Hüften zu bewegen. Ihre Augen waren geschlossen, ihr Gesichtsausdruck erregt. Ich ließ von ihrer Brust ab und senkte meinen Mund auf ihren Bauchnabel, während ich sie weiter rhytmisch streichelte. Sie war kurz davor zu kommen. Schnell zog ich auch ihr Höschen aus und legte mich zwischen ihre Beine.
"Sieh mich an, Bella," sagte ich.
Sie öffnete die Augen und ich glitt in sie hinein. Sie zuckte kurz zusammen, gewöhnte sich jedoch rasch an meine Größe. Ich bewegte mich keinen Milimeter, wartete auf ihr Okay.
"Das fühlt sich gut an," wisperte sie leise und fing an wieder ihre Hüften zu bewegen. Lust zog durch meinen Körper und ich fing an mich zu bewegen. Mit jedem Stoß kamen wir dem Höhepunkt näher, sie wand sich unter mir, streichelte meinen schweißnassen Rücken und umfaßte meinen Po. Das gab mir den Rest. Ich beschleunigte das Tempo, hob sie mir immer wieder entgegen und reizte sie zusätzlich mit meiner Hand. Ich wollte unbedingt, dass sie kam.
Plötzlich spürte ich, wie sich ihre inneren Muskeln um mich herum zusammenzogen und sie ihren ersten Höhepunkt erlebte. Ich kam nur Augenblicke später und brach völlig fertig auf ihr zusammen. Noch nie hatte ich dies so genossen, wie mit ihr. Instinktiv wusste ich, dass ich dieses Mädchen niemals wieder aufgeben würde.
FLASHBACK ENDE
Jetzt, neun Jahre später, fühlte ich noch immer, dieselbe Erregung und Lust bei ihrem Anblick wie damals. Das würde sich nie ändern.
Sie hatte mich damals verändert, hatte aus dem unsensiblen und egoistischen Macho einen Mann gemacht, der sich um seine Mitmenschen sorgte. Diesen Mann hatte ich wieder aus den Augen verloren und ich wollte alles dafür tun, um ihn wieder zum Leben zu erwecken. Für Bella, für uns. Ich überlegte mich beruflich zu verändern, war mir aber noch unschlüssig.
"Edward, hast du irgendwas? Du wirkst plötzlich so nachdenklich," fragte mich Bella leise.
Ich sah sie an und wieder erschlug mich ihre Schönheit beinahe. Diese dunklen, funkelnden Augen, dieser rosige, weiche Mund und ihr langes glänzendes Haar, das ihr weich auf die schmalen Schultern fiel.
"Ich hab an unser erstes Mal gedacht und daran wie ich mich verändert habe. Ehrlich gesagt, gefällt mir die Entwicklung, die ich genommen habe gar nicht. Ich überlege ernsthaft, etwas dagegen zu tun."
"Und was genau?" fragte sie neugierig.
"Ich habe ein Angebot von Richter Grey bekommen. Einer der Staatsanwälte geht in Pension und er hätte mich gerne dabei."
Sie strahlte.
"Aber das ist doch wunderbar, das wolltest du doch immer. Oder willst du doch in Peters Kanzlei Partner bleiben. Immerhin würdest du als Staatsanwalt weniger verdienen," setzte sie nun etwas weniger enthusiastisch hinzu. Ich seufzte. Es war meine Schuld, dass sie jetzt glaubte, dass Geld mir wichtig war.
"Das Geld interessiert mich nicht, davon hab ich mehr als genug. Ich fühle mich nur Peter verpflichtet, immerhin hat er mir eine große Chnace gegeben. Aber ich muss zugeben, dass mich dieser Job extrem reizen würde."
"Dann mach es, Edward. Das Leben ist zu kurz, um nur auf andere Rücksicht zu nehmen. Es ist dein Leben und Peter wird dir keine Steine in den Weg legen. Es gibt Hunderte von guten Anwälten, die sich darum reißen werden, dich zu ersetzten."
Ich lächelte sie an. Es klang so einfach, wenn sie es sagte. Und wahrscheinlich war es das auch.
"Du hast wie immer Recht. Was würde ich nur ohne dich machen?"
Zärtlich legte ich die Hand an ihre Wange.
"Ich würde dich jetzt so gerne Küssen. Darf ich?"
Sie sah mich an, ihr Gesicht zeigte ihren Zwiespalt.
"Aber nur Küssen!" sagte sie leise.
Ich wartete nicht lange und senkte meinen Mund auf ihren. Zärtlich rieben unsere Lippen aufeinander, und neckend schob ich meine Zunge vor. Sie reagierte sofort und kam mir mit ihrer entgegen. Zärtlich spielten sie miteinander, die feuchte Süße in ihrem Mund brachte mich schier um den Verstand. Trotzdem beendete ich, nach ein paar Minuten, schweren Herzens den wunderbaren Kuss. Ich küßte sie auf die Stirn, auf die Augenlider und die rosigen Wangen. Auch sie kam langsam wieder zu sich und sagte.
"Ich glaube, ich sollte jetzt so langsam fahren. Danke für den schönen Abend Edward."
Sie stand auf und ließ mich allein zurück.
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