Jasper PoV
Alice saß mir gegenüber und wirkte unglaublich nervös. Den ganzen Abend schon, hatte ich das Gefühl, dass sie etwas loswerden wollte, aber sie schien jedesmal der Mut zu verlassen, mir zu sagen, was ihr auf dem Herzen lag.
Unser Essen fand in meiner Wohnung statt, weil ich einfach eine intimere Atmosphäre schaffen wollte.
Seit ich mir endlich eingestanden hatte ,dass ich Alice wollte, hatte ich sämtliche Skrupel über Bord geworfen. Ich wollte uns beiden eine Chance geben!
"Alice, was hast du denn nur? Du wirkst so nervös. Ist es dir unangenehm, hier mit mir allein zu sein? Wir können auch woanders hingehen, wenn dir das lieber ist."
Das Letzte was ich wollte, war sie zu verschrecken, indem ich zu schnell vorging. Sie lächelte mich etwas unsicher an.
"Nein, es ist alles in bester Ordnung. Du hast dir solche Umstände gemacht", sagte sie und deutete auf den gedeckten Tisch. " Das Menü war wundervoll, Jasper. Noch nie hat sich jemand meinetwegen solche Mühe gemacht. Ich kann das noch gar nicht richtig glauben."
Tapfer sah sie mich an und lächelte. Doch ich kannte Alice mittlerweile etwas besser. Sie hatte was, da war ich mir sicher und ich würde rausfinden, was ihr auf der Seele lag. Langsam stand ich und ging vor ihrem Stuhl auf die Knie.
"Alice", sagte ich sanft," du brauchst mir nichts zu verheimlichen. Wenn du etwas auf dem Herzen hast, dann sag es mir bitte."
Ich streichelte sanft ihr Gesicht und sie entspannte sich sichtlich. Sie schmiegte ihre Wange an meine Handfläche und seufzte seelig. Zärtlich zog ich ihren Kopf zu mir runter und fing an sie zu küssen. Ihre Lippen waren das Süßeste, was mein Mund je berührte und die Erregung schoss unaufhaltsam durch meinen Körper.
Ich stand auf und zog sie mit mir nach oben, um sie aufstöhnend in meine arme zu heben. Sie war so leicht wie ein kleines Vögelchen, so zerbrechlich, dass ich Angst hatte, sie zu hart anzupacken. Ohne nachzudenken, trug ich sie in mein Schlafzimmer. Wir hatten genug aufeinnander gewartet!
Ganz sanft legte ich sie auf denLaken ab und ließ meine Hand über ihren perfekten Körper wandern. Wie hatte ich nur je denken können sie wäre nicht mein Typ? Sie war alles was ich mir je erträumt hatte.
Langsam schob ich eine Hand unter ihr leichtes Sommerkleid und ließ diese über ihren Oberschenkel nach oben wandern. Mit den Zähnen spielte ich an den Knöpfen ihres Oberteils, bis diese nachgaben. Der Stoff glitt zur Seite und entblöste ihre unglaublich süßen Brüste. Die Haut war schon leicht feucht vor Erregung und die kleinen Spitzen richteten sich unter meinem heißen Atem keck auf.
Meine Zunge leckte darüber, ich spürte die samtene Festigkeit und ein tiefes Stöhnen entfuhr ihrem Mund. Schnell sog ich die Brustwarze in meinen Mund und erregte sie weiter. Meine Finger waren in der Zwischenzeit nicht untätig und umspielten ihre Weiblichkeit, die noch immer von einem seidenen Slip verhüllt wurde. Als ich mich darunter wagte und sie direkt zwischen den Beinen streichelte, schien sie vor Wonne fast ohnmächtig zu werden. Sie war unglaublich feucht und wand sich unter meinen Berührungen.
Wild presste ich meine Zunge zwischen ihre Lippen, stieß sie immer wieder in ihren feuchten Mund.
Ihre eigene Zunge kam der meinen immer wieder entgegen, doch sie brach keuchend den Kuss ab.
"Was ist los Liebes?"
Wenn sie jetzt einen Rückzieher machte, würde ich explodieren.
"Ich muss die noch was sagen, Jasper."
"Hat das nicht Zeit bis später", japste ich und küßte leidenschaftlich ihren Hals.
"Nein...nein...hat es nicht!"
Ich hielt inne und sah ihr in die Augen. Da brach es aus ihr raus.
"Ich bin noch Jungfrau!"
Regungslos sah ich sie an, und versuchte zu fassen, was sie mir da eben gesagt hatte. Eine Jungfrau!? In ihrem Alter!
Sie biß sich auf die Lippen und wollte sich verschämt wegdrehen, doch ich ließ das nicht zu.
"Soll das heißen, ich bin der Erste, der diesen wundervollen Körper berühren darf?"
Immer noch verlegen nickte sie uund wich meinem Blick aus. Ich nahm ihr Kinn zwischen meine Hände und sah sie an.
"Das ist eine große Ehre für mich. Ich verspreche dir, dass ich dich nicht enttäuschen werde."
"Aber ich werde dich zu Tode langweilen! Ich weiß gar nicht was ich machen soll."
"Ich werde dir alles beibringen, was du wissen mußt, meine kleine süße Alice."
Ohne weitere Worte küßte ich sie wieder. Es war, als wären alle Dämme gebrochen. Leidenschaftlich wälzten wir uns auf dem Bett und erforschten uns mit Lippen und Zungen. Alice lernte schnell, sie wusste instinktiv ,wie sie mich erregen konnte. Als ich dann endlich in ihrem weichen Körper versank, war es mit nichts vergleichbar, das ich bisher erlebt hatte. Die pure Glückseligkeit durchströmte meinen Körper und meinen Geist. Als wir endlich den Höhepunkt erreichten, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und schrie.
"Alice, ich liebe dich!"
Bella Pov
Der Abend plätscherte so dahin. Alice war bei Jasper und hoffentlich keine Jungfrau mehr. Das erste Mal einer Frau war etwas ganz Besonderes. Wen ich nur an mein erstes Mal mit Edward zurückdachte....
Halt! Stop! Ich durfte mich nicht von meinen Erinnerungen forttragen lassen, sonst würde ich wieder als heulendes Elend enden. Ich musste an weniger schmerzhafte Dinge denken, das war ich mir und meinem Baby schuldig. Ich war sicher ,dass der Winzling jede Gefühlsregung von mir mitbekommen würde und ich wollte nicht, dass es eine traurige Mama bekam.
Ich zwang mich zu positiveren Gedanken und überlegte, welches Geschlecht mein Baby haben würde. Junge oder Mädchen? Beides war gleich willkommen. Wie es wohl aussehen würde? Wie es sich anfühlen würde, meinen kleinen Schatz im Arm zu halten? Ich verspürte jetzt schon grenzenlose Liebe und Zärtlichkeit für dieses kleine Wesen.
Das Telefon klingelte. Ich nahm ab und meldete mich. Doch keine Antwort. Nur ein leises Atmen war zu hören.
"Hallo, wer ist denn da? Warum sagen sie denn nichts?"
Wieder keine Antwort. Ein merkwürdiges Gefühl beschlich mich, irgendwie war ich mir sicher, wer da an der anderen Leitung war.
"Edward....Edward, bist du es?" fragte ich zittrig.
Ein verzweifeltes Seufzen.
"Hallo Bella...ich ...ich wollte...ich musste...verdammt...", sagte seine samtene Stimme. Er klang angetrunken.
"Oh Edward... warum tust du uns das an? Wieso rufst du jetzt an?Du wolltest mich nicht sprechen. Warum jetzt?", rief ich verzweifelt in den Hörer.
"Ich ...ich musste einfach....ich brauche....Bella, wieso hast du das getan? Wieso nur? Du bist wie meine Mutter. Die hat mich auch betrogen. Ich hab dich so geliebt! Alles hätt ich dir verziehen, aber nicht das. Verdammt seist du! Du hast mich zerstört!" ,schrie er haltlos.
Er weinte.Sein Schmerz tat mir weh, aber noch schlimmer war die Tatsache, dass er immer noch glaubte ich hätte ihn betrogen.
"Edward, ich sage es jetzt ein letztes Mal und dann nie wieder.Ich habe dich nie betrogen. Dass du das glaubst, werde ich dir nie verzeihen können. Du hast dich ja auch schnell getröstet. Geh zu Tanya und heul dich bei ihr aus. Ich werde mir das nicht mehr anhören."
Noch nie waren mir Worte so schwer gefallen. Aber es war besser so.
Er lachte bitter.
"Du hast recht. Wir sollten beide nach Vorne sehen. Auf Tanya kann ich zumindest zählen. Die lässt mich nicht im Stich. Leb Wohl Bella," sagte er nun etwas wehmütig.
Eine lautlose Träne rann über meine Wange.
"Leb Wohl, Edward."
Er hatte aufgelegt.
Ich legte die Hand auf meinen noch völllig flachen Bauch.
"Schätzchen, das war dein Daddy. Es tut mir so leid, dass du ihn nie kennenlernen wirst. Aber ich verspreche dir hoch und heilig, dass ich dich für zwei lieben werde."
Am nächsten Tag hatte ich all meine Gefühle ganz tief in meinem Herzen vergraben. Ich hatte noch viel geweint in der letzten Nacht. Es war mein persönlicher Abschied gewesen. Jetzt musste ich nur noch die Scheidung mit Anstand hinter mich bringen.
Im Büro war alles wie immer. Nur Alice und Jasper fehlten noch! Ein leichtes Lächeln umspielte meine Mundwinkel. Es hatte also doch noch geklappt, bei den Beiden. Ich freute mich so für Alice. Endlich durfte sie glücklich sein. Während ich an meinen Texten arbeitete klopfte es an der Tür.
"Herein", rief ich.
Ein großer und extrem muskulöser Mann und eine wunderschöne Blondine betraten den Raum. Fragend sah ich die beiden an und lächelte höflich.
"Was kann ich für sie tun?"
"Wir suchen Bella Cullen und Jasper Whitlock. Mein Name ist Emmet McCarthy und diese hübsche Lady an meiner Seite, ist meine Frau Rose."
Er war mir sofort sympatisch.
"Mit Mr. Whitlock kann ich ihnen nicht dienen, er ist im Moment nicht im Haus. Aber ich bin Bella Cullen. Verzeihen sie , aber ich glaube nicht, dass wir uns kennen."
Er lachte nett und zwinkerte mir zu.
"Das wird sich schnell ändern! Rose, Liebes könntest du Mrs. Cullen aufklären."
Die Angesprochene lächelte strahlend und war mir auch sogleich sympatisch. Irgendwie waren die zwei ein traumhaftes Paar.
"Nun, Mrs. Cullen. Sie wundern sich bestimmt., warum wir sie aufsuchen. Aber edas ist ein Umstand, den wir schnell korrigieren können.Wir sind vom hiesigen Fernsehsender. Meine Mann Emmet ist der Besitzer und ich die Programmchefin. Wir möchten ihnen und Mr. Whitlock einen Vorschlag unterbreiten!"
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